Filmkritik: "Meeting Evil"

Familienvater John hat gerade seinen Job verloren und sich mit seiner Frau gestritten, da klopft das Böse in Gestalt von Samuel L. Jackson an seine Tür. Ein todbringendes Roadmovie beginnt. Hurra! Endlich mal wieder ein Film, der mich überrascht.

An einigen Stellen wirkt der Film leider etwas billig produziert. Visuell hat er aber Momente, wo ich mir ein "Wow" nicht verkneifen konnte: Wenn Herr Jackson im Halbdunkel auf der Couch sitzt und sich in seinen Augen das zitternde Licht des Unwetters draussen diabolisierend widerspiegelt .... Wow!

Dieser Film wird vielen nicht gefallen. Für die einen wird der Bodycount an Leichen zu hoch sein und für die anderen fliesst dabei nicht genug Blut. Samuel L. Jackson mag in seiner Rolle berechenbar sein, aber freut Euch nicht zu früh. Wir reden nach dem Abspann weiter ..

Wer das pervers böse "Funny Games US" mochte (die "Golfschläger" und "Höflichkeits" Referenz in "Meeting Evil" dürfte deutlich sein), sollte diesen Film schauen.

Spoiler nach dem Trailer.

Spoiler: Was mir sehr gefiel: Das Ende. Eigentlich beginnt der Horror genau jetzt. Und mehr möchte ich doch nicht verraten ;-)

Edit: Spoiler - diesmal wirklich! Was "er" (der Teufel?) den beiden antut, ist das Schlimmste, was ich mir denken kann. Er lässt zwischen den beiden eine Aussage stehen, mit der sie unmöglich zusammen weiterleben können. Jedes andere Ende wäre billig gewesen.