Filmkritik: "Switch - ein mörderischer Tausch"

Vielleicht hätte ein Drehbuchtausch den 'Switch umgelegt' und aus diesem Filmchen einen spannenden Psychothriller gemacht. Vielleicht.

Zum Inhalt. Sophie macht gerade eine richtig schlechte Phase durch. Ein Wohnungstausch scheint die Lösung aller Probleme zu sein. Doch leider erwartet sie ein richtiges böses Erwachen. Im doppelten Wortsinn.

Die Idee funktioniert so leidlich: Der Film baut auf ganz erträgliche Weise Spannung auf und liefert eine zumindest angedacht plausible Story. Mehr Lästerei nach dem Spoiler. 

Den Film muss man nicht gesehen haben - denn es gibt wahrlich bessere, die auf der Idee der 'verlorenen Identität' basieren.

 

/* Spoiler */ 

Das Drehbuch zieht das Ende dermassen an den Haaren herbei, wie Baron Münchhausen sich selbst aus dem Sumpf.
Beginnen wir bei der körperlichen Ähnlichkeit. Die ist schon bei zweieigen Zwilligen nicht mehr mit hoher Sicherheit gegeben.
So geht es dann auch weiter: Ihre Doppelgängerin muss eine Website erstellen, die nur für das Opfer gebaut wurde (und dann vollkommen aus dem Netz verschwindet), einen Termin organisieren mit einer Vertrauten, die dann ebendiese Website empfiehlt (um dann später den "Barschel" in der Badewanne zu machen) und noch einen Typen auf der Parkbank in Frankreich organisieren, der zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sitzt. 
Bei dem Aufwand hätte sie lieber einen Baseballschläger genommen und hätte sich ins Flugzeug gesetzt.

 

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