Filmkritik: "Arbitrage"

Ich habe eine Weile mit mir gerangelt, diesen Text freizugeben. Der Film "Arbitrage" wurde von allen sehr gelobt. Ich bin etwa in der Hälfte ausgestiegen. Nicht weil der Film mich durch Grottenschlechtigkeit beleidigt hätte, sondern weil ich alle Einzelkomponenten an anderen Stellen viel besser gesehen habe. Dem einen oder anderen mag dieser Streifen zur Freude gereichen... Hier also meine Meinung:

Richard Gere versucht sich und seine Firma durch Betrügereien über Wasser zu halten. Trotzdem versinkt dieser Film im Meer der Bedeutungslosigkeit.

Herr Gere kämpft mit der Finanz- und einer privaten Krise. Seine Firma muss unbedingt verkauft werden, bevor die Manipulationen um das geliehene Geld auffliegen. Er trifft sich mit den potentiellen Käufern, dazwischen feiert er mit seiner Frau und streitet sich mit seiner französisch lispelnden Geliebten. Alles explodiert an einem bestimmten Punkt und wird zur wilden Räuberpistole (Siehe Trailer ab 40s).

Der Film versucht im Schatten von "Wallstreet" und "Margin Call"  noch einen draufzusetzen und scheitert absolut kläglich - da hilft es auch nicht den Film nach einem Begriff der Finanzwelt zu taufen. Richard Gere langweilt aufs Feinste (und das sogar in der OV) und wo er versagt, lullt einen das Drehbuch in den verdienten Schlaf oder lässt einen alternativ aufschreien "nicht DAS auch noch!".

Der Film versucht zu viel und scheitert zu oft. Prädikat "uninteressant".  

Alternativempfehlungen: "Wallstreet I/II" und "Margin Call" - wer sich für die finanzielle Seite interessiert.