Filmkritik: "Ich einfach unverbesserlich 2 (Despicable me 2)"

Die lustigen gelben Minions mit den Latzhosen - wir haben sie vermisst und jetzt sind sie wieder da! Liebenswert chaotisch und subversiv stehlen sie dem ehemaligen Berufsbösewicht Gru locker die Show in dieser lockeren Komödie (ab 0), die ich als gelungenen Nachfolger des ersten Teils empfehlen kann.

Regelmässig enttäuschen uns Fortsetzungen (don´t get me started). "Despicable me"  Teil 1 stach durch seine aberwitzigen Ideen so positiv aus der weichgespülten Pixar-Disney Monster Masse, dass ich für den zweiten Teil eine Enttäuschung schon eingepreist hatte.

Gleich vorweg: Teil 2 kann dem ersten keinen Krug Wasser reichen. Ich konnte aber an einigen Stellen aus vollem Halse lachen (und das hat die Monster Uni beispielsweise nicht geschafft - herzhaft gääähn). 

Zur Story: Gru wird gebeten bei der Rettung der Welt zu helfen. Dabei lernt er eine nette Agentin kennen (Erinnerungen an Pepper aus "Ironman" kamen auf), die ihn ziemlich elektrisiert (Pun intended).

Der Film besticht in seinen Nebenstories und winzigen genialen Ideen. Da werden auch schonmal ein paar Takte "Star Wars" Soundtrack eingespielt und wir dürfen uns mit Gru bei seinem Absturz als Märchenprinzessin fremdschämen.

Kritik: Der Film arbeitet sehr geschickt mit den Vorgaben des ersten Teils. Die Story rückt deutlich in den Hintergrund. Es überwiegt die Situationskomik. Ich denke nicht, dass es für einen dritten Teil reicht. 

Die 3D Effekte fand ich sehr verzichtbar. Am besten funktionieren sie noch in der Credits Sektion - also Geld sparen und in 2D schauen.