Filmkritik: "Upside Down"

Upside Down - bekommt von mir einen extra Bonuspunkt für eine wirklich neue Idee. Davon abgesehen kam eine nette Fantasy / Lovestory auf die Leinwand. "Feel-good" Kino. 

Der Film beginnt mit einer Lektion in "alternativer Physik": Zwei Welten leben "kopfüber" nebeneinander. Gegenstände der einen werden nur von der Urpsrungswelt angezogen und umgekehrt.  Die Gesellschaft der "oberen" lebt in Saus und Braus, die der "Unteren" in eher ärmlichen Verhältnissen.

Stellen wir uns "Romeo und Julia" vor, quasi verstrikt in den Gravitationsstrudel dieser Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Genau das leistet dieser Film. 

Teilweise mochte in den Film sehr. Eben an den Stellen, wo einen das Drehbuch mit "Belanglosigkeiten" des Alltags dieser Welten konfrontiert. Liebe im Zeichen unterschiedlicher Schwerkraft hat so ihre Probleme. Mehr im Film! 

An anderen Stellen war ich etwas enttäuscht. Die visuelle Darstellung hätte vor 10 Jahren begeistert, heute erinnert sie an manchen Stellen an "matte painting".

Der Film verpasst die Gelegenheit, die grossartige Metapher der unterschiedlichen Welten auszubauen und reduziert sich auf die Romanze der beiden Hauptdarsteller. 

Am Ende des Films fühlte ich mich gut (wenn auch actionarm) unterhalten. Die alternative Realität erinnerte mich an "The invention of lying".