Filmkrtik: "Silver Linings Playbook"

Für mich hat dieser Film vollkommen versagt.

Und bevor ich jetzt gelyncht werde ("können Oscars irren?"), lest noch 2 Sätze weiter.

Warum auch immer - aber die Marketing Maschine hat bei mir die Erwartung eines guten irgendwie romatischen aber doch kurzweiligen Kinoerlebnisses (zum Glück wars eine BRay - doch dazu später mehr...) geweckt.

Und aufgrund dieser Vorstellung saßen wir de facto im vollkommen falschen Film. Die ersten 20 Minuten waren erträglich aber nichts besonderes, ausser dass Cooper im Müllsack joggen geht, nachdem er aus der Klappse entlassen wurde und aber immer noch seiner Ex hinterherhimmelt.

Nach 30 Minuten Gähnen habe ich angefangen vorzuspulen und - wie es der Dumme Zufall will - Cooper rennt im Müllsack rum. Naja ich erspare uns jetzt, was beim dritten Kapitelsprung passierte. Es ist wirklich nicht zu fassen: aber kurz darauf rennt Cooper im Müllsack rum.

Ein Film kann so gut sein, wie er will, wenn durch den Trailer falsche Erwartungen geweckt wurden. Für mich war er ein Flop (ich sage nicht, dass er schlecht war - ich habe ihn ja eigentlich gar nicht gesehen)...