Quick Teardown: Wireless Funk Querty Tastatur

Die Firma Temtop hat mir freundlicherweise dieses "Drahtlos Set" bestehend aus Tastatur und Maus zur Verfügung gestellt (englische Tastaturbelegung!!!).

Für Schnell Leser (tl;dr)

  • Funk Empfänger inclusive (in der Maus versteckt)
  • Englische Tastaturbelegung
  • 3 Batterien (AAA) benötigt - keine Akkus
  • klingt klapprig (für mich als Dauerlösung ungeeignet)
  • Maus etwas klein
  • Funkempfänger in der Maus versteckt
  • Sonst OK.

Tastaturen alleine können fundamental einfach Streit zwischen den Fronten der unterschiedlichen Schreiben auslösen. Mir persönlich klingt diese Tastatur zu billig. Gegen die Haptik habe ich keine Einwände, aber der "hohle Klang"  der Tastendrücke (man verzeihe mir die prosaische Ausdrucksweise) alleine stört mich, während ich diese Zeilen schreibe. Die Präzision und der Anschlag hingegen lasse ich gelten und würde ich beim mobilen Einsatz absolut akzeptieren. Die Antirutsch Füsse unter der Tastatur lösen sich zu leicht und ohne schreibt man der wegdriftenden Tastatur gerne "hinterher".

Die (optische) Maus erscheint mir für den Desktop Einsatz zu klein, für den mobilen Einsatz gut. Mit leicht spiegelnden Oberflächen gibt´s keine Probleme.

Drollig fand ich die beiligende Abdeckfolie, die sich komplett über alle Tasten legt, weiterhin ein einigermaßen flüssiges Schreiben erlaubt und der Tastatur eine schmutzabweisende Eigenschaft verleiht.

Tipp: Windows lässt sich durch Klicken auf das ""DE" Zeichen rechts unten in der Taskleiste auf "Englische Tastatur" umstellen.

Bluetooth: Das System verwendet ein alternatives Verfahren zu Bluetooth. Laut Anleitung kann es zu Störungen mit Bluetooth kommen. Bei meinem Test (laufende Audiostrecke während ich diese Zeilen tippe), traten keine Probleme auf. Weder kämpfte die Audiostrecke mit Problemen, noch wurden Tastendrück verschluckt oder die Mausbewegung ruckelig.

Zerlegt - die Maus

Das Innere der Maus wirkt unspektakulär. Man erkennt die LED, das Prisma und den Chip zur Bilderfassung der optischen Maus.

Das Mausrad mit eingebauter "Clickwheel" Funktion - keine Auffälligkeiten erkennbar.

 

zerlegt - die Tastatur

Interessant: wo früher eine Kontaktmatte und Platine notwendig waren, wird jetzt noch eine Art Silikonmatte mit aufgemalten Leiterbahnen verwendet; die Tastenfunktion üben türmchen-artige Gummy-Nüpsis aus, die die passenden Kontakte verbinden. 

Die eigentliche Elektronik steckt unter einem schwarzen Batzen Vergussmasse, der über eine Art Klemmverbindung die Silikonmatte verbindet.


*Finanzielles:

Die Firma hat mir ein kostenloses Muster zur Verfügung gestellt - mehr nicht. Dies ist ein Hobby und ich räume folglich den Firmen kein Recht ein, auf mein Ergebnis Einfluss zu nehmen. Wer sich an den Kosten dieses Blogs beteiligen möchte, darf gerne meine Amazon Partner Links verwenden...

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