Auto Ledersitze reparieren
/Mein TT 8J hat nun schon beinahe 150.000 km auf dem Buckel und da bleiben einige hässliche Verschleisserscheinungen nicht aus.
Read MoreDominik Schuierer - Zerobrain.
Alles was mit Technik zu tun hat. Produktreviews, Tests, Tearwons...
Mein TT 8J hat nun schon beinahe 150.000 km auf dem Buckel und da bleiben einige hässliche Verschleisserscheinungen nicht aus.
Read MoreDer sechste Teil der Reihe findet nach einem famosen fünften Teil wieder zu den Wurzeln der Serie wieder zurück - aber da wollten wir eigentlich gar nicht hin.
Diesmal fährt die bekannte Crew einmal auf der richtigen "Spur des Lebens". Böse Gangster haben dem Militär ein wichtiges Teil geklaut, was ganz schlimme Dinge tun kann. Mehr Details würden uns nur verwirren.
Letty (Michelle Rodriguez) spielt den Lockvogel, der die symapthisch kriminellen Autochaoten wieder gemeinsam an den Start gehen lässt. Diese Abzweigung der Geschichte erschien ja nach dem Abspann von Teil 5 als leichter Teaser auf der nebeligen Strasse der Haupthandlung. Zwischendurch muss den Drehbuchschreibern aber ab und zu das Navi abgestürzt sein, denn sie nehmen sehr seltsame Feldwege auf dem Weg zum Ziel.
Der Film rast (wie erwartet) über die meisten Handlungslöcher ohne viel Bodenkontakt. Erst mit dem überlangen Ende knallt das Drehbuch in ein Handlungs-Schlagloch, das der Geschichte final den Unterboden aufreißt (mehr dazu im Spoilerbereich nach dem Trailer).
Ich verzeihe "F&F 6" vieles. Ok, sie leiden alle am "Toretto Syndrom" und fahren viel zu schnell in zufällig gerade freien Straßen. Was will man auch machen, wenn man nichts rechtes gelernt hat?
Aber: musste man unbedingt zu den abgelutschten Straßenrennen zurückkkehren? Wir kennen das doch jetzt wirklich zur Genüge - tanzende Mädels-Hintern schwingen sich von polierter innenlackierter Motorhaube zur nächsten. Das ist mir zwar langweilig, aber wohl ein sicherer "Zünder" - denn jeder Hinterhoftrottel kann an diesem tiefergelegten Film turbomässig Spass haben. Und - ich gebe es zu: ein bisserl Spass hatte ich auch.
Der Streifen mich nur an zwei Stellen wirklich ausgebremst. Die "Superman-Szene" auf der Brücke (please!) und die "endlose Startbahn" - Endsequenz.
Zusammenfassung: F&F 6 gibt etwas zu viel Gas und verliert schnell die Traktion der Logik, aber wenn der Geruch nach Gummi verfliegt, bleibt ein netter Action-Auto Klamauk übrig, der sich selbst etwas ironischer sehen könnte.
/* Spoiler - gelber Alarm - die Rollbahnsequenz - kein Twist wird verraten */
Wie lange ist eine Startbahn? So lange jedenfalls nicht! Die längste Landebahn der Welt dient dem Space Shuttle als Unterlage und misst 12km.
Die Autos fahren in der Szene mit Vollgas. Also sind sie (sehr konservativ geschätzt) sicher 100km/h schnell. Das könnte auch noch unter der Abhebegeschwindigkeit der Antonov liegen. Unter diesen Umständen wäre nach 8 Minuten Schluss mit Geradeausfahren (bei höheren Geschwindigkeiten entsprechend schneller). Diese Szene war für mich ganz grosser Bullshit.
Sie war auch zu lange und in sich noch unlogisch: "schiesst doch einfach auf die Turbine und nicht auf den Flügel". Das konnte Bruce Willis in "Stirb langsam 2" besser.
Das Ende wäre mit weniger viel besser gewesen. Die ganze Flugzeugszene müsste um 50% geschnippelt werden.
Und bevor ich das vergesse: die Brückenflugszene - don´t get me started - das geht gar nicht!
Ich habe eine Weile mit mir gerangelt, diesen Text freizugeben. Der Film "Arbitrage" wurde von allen sehr gelobt. Ich bin etwa in der Hälfte ausgestiegen. Nicht weil der Film mich durch Grottenschlechtigkeit beleidigt hätte, sondern weil ich alle Einzelkomponenten an anderen Stellen viel besser gesehen habe. Dem einen oder anderen mag dieser Streifen zur Freude gereichen... Hier also meine Meinung:
Richard Gere versucht sich und seine Firma durch Betrügereien über Wasser zu halten. Trotzdem versinkt dieser Film im Meer der Bedeutungslosigkeit.
Herr Gere kämpft mit der Finanz- und einer privaten Krise. Seine Firma muss unbedingt verkauft werden, bevor die Manipulationen um das geliehene Geld auffliegen. Er trifft sich mit den potentiellen Käufern, dazwischen feiert er mit seiner Frau und streitet sich mit seiner französisch lispelnden Geliebten. Alles explodiert an einem bestimmten Punkt und wird zur wilden Räuberpistole (Siehe Trailer ab 40s).
Der Film versucht im Schatten von "Wallstreet" und "Margin Call" noch einen draufzusetzen und scheitert absolut kläglich - da hilft es auch nicht den Film nach einem Begriff der Finanzwelt zu taufen. Richard Gere langweilt aufs Feinste (und das sogar in der OV) und wo er versagt, lullt einen das Drehbuch in den verdienten Schlaf oder lässt einen alternativ aufschreien "nicht DAS auch noch!".
Der Film versucht zu viel und scheitert zu oft. Prädikat "uninteressant".
Alternativempfehlungen: "Wallstreet I/II" und "Margin Call" - wer sich für die finanzielle Seite interessiert.
Jason Statham schiesst, prügelt und fährt sich durch einen ganz anschaubaren Actionfilm. Jennifer Lopez rennt pflichtschuldigst niedlich durch die Gegend, darf aber auch einmal so richtig schiessen (mehr im Spoiler nach dem Trailer) und Emma Booth kan mit Nadel und Faden richten, was das Drehbuch Parker angetan hat.
Aus meiner ultimativ subjektiven Sicht hat Statham bisher leider bei viel cinematographischem Sondermüll mitarbeiten müssen ("Expendables 2", "Safe", "Killer Elite" und "Transporter 3"). Ich wartete immer auf einen Film der Art des ersten "Transporters" (oder auch des zweiten), die ich für seine bisherigen Actionhöhepunkte halte (Charme und Schläge passen zu ihm am besten). Dieser Film hat es leider wieder nicht geschafft.
In "Parker" gucken wir zu, wie ein lustiges Rudel aus Clowns und einem Priester (wer den spielt, ist klar) einen netten Überfall begeht. Die Sache geht ein bisschen schief und Statham steigt aus (das ist noch kein Spoiler - eher eine Anspielung).
Ab hier dürfte der ungefähre Handlungspfad klar sein. Parker mag es nicht, wenn der Plan geändert wird und so wird es bald ungemütlich für seine Widersacher...
Ich fand den Film ansehbar (auch im Familienkreis - ab 16), aber nicht überwältigend. Der Film zeigt Spuren eines vernünftigen roten Fadens und verzwirbelt diesen auch nicht übermässig (bis auf eine Stelle - siehe Spoilerbreich).
In meiner Statham Liste mehr empfehlenswert (neben den oben genannten) - wäre noch "Snatch", "Death Race" oder "The italien Job" und "Crank" (trashig, aber witzig).
/* Spoiler */
Was mich aufgeregt hat.
Die Sache mit der Pistole, die er unter den Tisch klebt. Was bitte sollte das? Wie - um alles in der Welt - konnte er ahnen, dass er das Teil in einem fremden Haus an genau der Stelle brauchen wird. Als dann JaLo auf dem Stuhl rumsitzt, war klar, wie das ausgehen wird. Dieser Teil der Story war sowas von nachträglich mit dem Holzhammer ins Drehbuch geklopft, dass es wehtut.
Quelle Bilder: (jeweils über Wikipedia gefunden - Autoren verlinkt): Jennifer Lopez - Parker - Jason Statham - Emma Booth
Und hier wiedereinmal ein Preisträger für Zerobrains Kategorie: "Mal was Neues im Genre" - ein romantischer Zombiefilm, der Spass macht.
"R" - von Beruf her ein handelsüblicher Profi Zombie - ernährt sich von Menschenfleisch. Das gefällt seinen Opfern wiederum weniger und deshalb macht deren Spezies Jagd auf Zombies wie ihn.
Bei einer dieser Gelegenheiten lernt "R" Julie kennen und verliebt sich in sie. Kurz nachdem er ihren Freund verspeist hat. Mahlzeit!
"R" verschleppt Julie ins "Zombieland" . Anfangs zickt sie verständlicherweise, aber langsam kommen sich Mensch und Zombie näher..... Aber da sind noch die "Bonies" - quasi die fleischlosen "Terminatoren" unter den Zombies. Das wird ein böses Ende nehmen...
Ich mochte diesen Film und verzeihe ihm sogar sein Ende. Er geht (ähnlich wie "Untote wie wir") die Zombie Story nicht nach der brachialen Methode an, sondern erzählt aus Sicht des "Monsters". Durchaus humorig und selbstironisch (da spielt schonmal der "Pretty woman" Soundtrack beim Schminken des Zombies). Ein Film mit "Biss" (auch ohne Vampir-Erotik).
Für mich hätte er noch eine Spur böser sein können. Meine Kritik am Ende nach dem Trailer im Spoiler.
Empfehlung: Wenn Ihnen dieser Film gefällt, mögen Sie vielleicht ähnliche Filme wie "Tucker and Dale vs the evil", "Zombieland", "Dark Shadows" und "Untote wie wir".
/* Spoiler */
Genial fand ich , wie "R" mehr und mehr optisch menschlicher wird, je mehr menschliche Regungen er verspürt. Zuerst verschwinden seine blauen Adern, dann verändern sich seine Pupillen. Sehr detailreich umgesetzt.
Das Ende an sich war mir zu kitschig. Alle Mauern fallen. Die Zombies sind vom "Virus der Liebe" angesteckt blubber blubber.
Auf der einen Seite, erwartet man ein negatives Ende auf der anderen Seite, hätte es soo kitschig auch nicht sein müssen.
Ich liebe diese ironischen, aber technisch gut gemachten Märchen/Horrorfilme! - am Rande des leichten Splatter - aber immernoch magenverträglich (Achtung: nicht verwechseln mit dem Film "Hänsel & Gretel" - ein humorloser Horrorschocker).
Wir kennen ja die Story von Hänsel und Gretel. Wir wussten aber bisher noch nicht, dass die beiden sich zu professionellen Hexenjägern (quasi "Witchbusters") fortgebildet hatten.
Inzwischen haben sich aber auch die Hexen weiterentwickelt: die handelsübliche Besenreiterin (nicht mit "Besenreissern" verwechseln) ist nicht mehr in jedem Fall am meuchelnden Äusseren zu erkennen. Und so werden die beiden Jäger mit ihrem bisher größten Feind konfrontiert.... Die Vergangenheit scheint sie einzuholen.
Ich fühlte mich großartig (wenn auch nicht anspruchsvoll) unterhalten. Wo z.B. Bolls "Bloodrayne" schon arg ins Trashige (schon relbstreferenzierend kultig) abdriftet, bleibt dieser Film haarscharf an der Kante zwischen einem Märchen (mit sogar liebenswerten Momenten und Kreaturen) und einem FSK18 Actionfilm, bei dem auch mal schnell ein Hexenkopf zur Blutpampe zertreten wird oder jemand im Ofen landet.
Gemma Arterton ("Ein Quantum Trost") erschien mir erst als etwas problematische Besetzung der Gretel Rolle. Ich hätte eher einen etwas tougheren Typ Mädel erwartet. Aber gerade gegen Ende macht diese Besetzung vollkommen Sinn. Sonst wäre der Film zu einem weiteren "Resident Evil" Clone mutiert.
Bildtechnisch gibt´s nichts zu meckern. Der Film wurde für 3D gedreht. Das nervt manchmal, da dramaturgisch unsinnige Kamerasetups einfach nur des Effekts willen gewählt werden.
Wer diese Art Filme mag, könnte sich für Folgendes interessieren:
"Resident Evil" (ab Teil 2 einsteigen - den ersten kann man nicht ertragen): Zombie Gemetzel mit Mila.
"Underworld" (nett anzusehen, aber humorlos): Zombiegemetzel mit Kate in Latex
"Bloodrayne" und "Blood Rayne the third reich" Uwe Boll Trashfilme: Ein bisserl Splatter, ein bisserl Rumgepoppe und Selbstironie ohne Anspruch.
Unterschiedlich werden verschiedene Zielgruppen diesen Film beurteilen. Ich ordne ihn in der Gruppe "mittelmässig" des Star Trek Universums ein.
Der Film beginnt mit Captain Kirk, der - mal wieder aus einer gerechten Laune heraus - die "Erste Direktive" verletzt, sich nicht in ausserirdische Angelegenheiten einzumischen. So kennen wir Kirk. Picard wäre das so niemals passiert, aber er hätte auch niemanden in einen Vulkan abseilen müssen - ein Tachyonenstrahl hätte das Problem sicher eleganter gelöst.
Wir werden also brutal sanft in den Charakter Kirks eingeführt. Fans der Serie nicken wohlwollend (so ist er halt) und Neuankömmlinge werden erstmal von den 3D Effekten der Anfangssequenz förmlich erschlagen (was nicht heisst, dass diese Effekte gut sind.).
Kirk kommt, wie er kommen muss. Sein Kommando wird ihm entzogen und wieder verliehen - wir kennen das: das Wohl des Universums und so weiter....
Der Film kokettiert ganz bewusst mit den Unzulänglichkeiten der alten Serie und des Genres an sich. Endlich hat jemand die Anschnallgurte auf der Brücke gefunden. Luftdruck und Gravitation lassen sich auf Knopfdruck quasi ein-. und ausschalten und zu guter Letzt dürfen die beliebten Redshirts (die Sicherheits"beamten" in roten Hemden, die traditionsgemäss bei Aussenmissionen sterben) mal ihre Hemden ausziehen (nur zur Tarnung selbstverständlich).
So richtig hat mich die Handlung aber nicht reinziehen können. Zu viele Anspielungen auf "Der Zorn das Khan", zu wenig eigene Gedanken. Auf der einen Seite nicht witzig genug (im Verhältnis zum Vorgänger oder "First Contact") auf der anderen Seite nicht wirklich ernsthaft bemüht um eine gute Story (da hilft Scottys "Spongebob" Freund auch nicht weiter).
Vielmehr hatte ich an einigen Stellen den Eindruck, hier wird viel zu viel geprügelt und gleich holt noch jemand sein Lichtschwert heraus. Die optischen Effekte beim Beschleunigen auf Warp sehen denen des Millenium Falcon in Star Wars schon verdammt ähnlich.
Positiv an diesem Film war (natürlich) "Sherlock" Benedict Cumberbatch. Und /*Minispoiler*/ die Sache mit der Schlägerei und Uhura und dem Phaser - da hat einer meine "Expendables 2" Kritik gelesen oder Indianda Jones gesehen (Link auf die Szene).
Wir fassen zusammen: Wer auf 3D Effekte steht, wird ganz am Anfang und bei den Ending Credits verwöhnt. Wer ein Fan der gesamten Reihe ist, wird sich vielleicht an den vielen Anspielungen erfreuen oder auch ärgern. Auf keinen Fall sollte man jemanden ins Kino schleppen, der nichts mir Star Trek oder Scifi am Hut hat, denn die Basis Story kann wirklich nicht überzeugen.
Legacy - dieser Film zog mich anfangs gnadenlos in seinen Bann aus grossartigen schauspielerischen Leistungen und interessanter Story. Nach etwas über der Hälfte verliert der Film sehr stark und erscheint - trotz seiner Kürze - künstlich gedankenlos verlängert.
Der Film erzählt die Geschichte eines Soldaten einer Spezialeinheit, der von den Angehörigen seiner Opfer gefangen und brutal gefoltert wurde. Er wird befreit, flieht aus dem Militärhospital und scheint einen Plan zu haben, seine Welt wieder ins Reine zu bringen.
Soweit der rote Faden der Handlung. Der nächste Absatz verrät nicht viel; trotzdem die Warnung: "Leichter Spoiler im Anmarsch".
Die Figuren erschienen mir sehr glaubhaft, die Handlung wirkt sehr intensiv und baut eine gewaltige Stimmung auf. Mehr und mehr beginnen dann aber Realität und Einbildung zu verschwimmen und man kann nicht mehr eindeutig unterscheiden, was in der wirklichen Welt passiert (so erschien es mir zumindest) und was in der Fiktion.
Die zweite Hälfte konnte mich dann nicht mehr wirklich überraschen - sie hat mich auch nicht mehr richtig interessiert. Ich hatte am Ende nicht den Eindruck, dass sich das "Durchhalten" für mich gelohnt hat.
Nervig fand ich auch einige Übersetzungsfehler der deutschen Synchronisation.. Beispielweise macht der Satz; "Du bist aus der Rehabilitation entflohen" wenig Sinn, wenn es eher heissen müsste: "du bist aus Deiner Therapie geflohen".
Meine Alternativempfehlungen: "Zero Dark Thirty" (nicht ganz das gleiche Thema) oder die Serie "Homeland" - vielleicht noch "A beautiful mind" (etwas weit hergeholt).
Peter Gibbons und seine Kollegen haben nicht wirklich Spass in ihrem Job. Diese Motivationslücke wird auch nicht nachhaltig gesteigert als ein Unternehmensberater in die Firma beordert wird und anfängt, zeitnah die Sinnlosigkeit einiger Arbeitsprozesse aufzudecken.
Kurz vor diesem Interview erfährt Peter eine quasi spirituelle Erleuchtung. Fortan geht er offen mit seinem Arbeitsunwillen um und wird in der Folge befördert. Vollkommen im Bewusstsein der Belanglosigkeit seines Büroalltags versucht er seine Kollegen zu überreden, die Firma zu betrügen. Denn sie alle möchten nie wieder arbeiten.
Dieser Film stürzt mein Dogma, dass Filme mit Jennifer Aniston nie das Plastik wert sind in das sie gepresst wurden. Vielmehr glänzt dieser mit einigen umwerfenden Dialogszenen, bei denen Jennifer aber selten beteiligt ist. In Wahrheit spielt sie hier nur eine Nebenrolle - was den Film wohl gerettet hat.
Eine - wie ich finde - kleine, nette Hackerkomödie mit spitzer Zunge konzipiert und viel Bösartigkeit im Detail. Technisch wenig aufwendig inszeniert, dafür geben die Schauspieler alles (bis auf Jennifer - sie wird immer nur "Friend" sein).
Empfohlen wurde der Film in Chaos Radio Express 202 (Link)
Varianten des Themas: "Company Men" (ohne "Hacker"Anteil).
Es geschieht nicht oft diese Tage, aber ich habe das Kino mit einem "Wow" auf den Lippen verlassen. Ironman 3 hat alles übertroffen, was ich in letzter Zeit gesehen habe:
Tony Stark hat einen neuen Gegenspieler. Einen gemeinen Terroristen (eigentlich sind Terroristen ja immer gemein), der Menschen zu teuflichen biologischen Waffen umformt. Der Kampf beginnt, denn es ist noch eine alte Rechnung offen....
In diesem Film hat Tony definitiv die heissesten Bräute, die verrücktesten Sprüche und die absolut genialsten Actionszenen.
Unglaublich, aber die Actionsequenzen steigern sich noch und münden am Ende in einem CGI Ballett bei dem ich nur noch mit offenem Mund dasass.
Diesen Film kann ich zum mehrmaligen "Verzehr" empfehlen (gesehen in THX, 3D und gehört in Dolby 7.1).
Tipp: bis nach dem Abspann sitzen bleiben (mehr im Spoiler nach dem Trailer)
/* Spoiler - */
... nach dem Abspann sehen wir, wie Tony "Hulk" (Dr Bruce Banner) seine Geschichte erzählt (der aber immer wieder einschläft).
Gestört hat mich: eigentlich nur, wie am Ende (nach dem furiosen Actionfinale) so schnell schnell alles gelöst wird. Pepper wird gesund und Tony verliert sein "Eisenherz". Das klingt danach, dass man mit aller Gewalt den Fluss der Ironman Serie stoppen wollte. Es gibt ja auch schon Gerüchte, dass keine Fortsetzung geplant ist
39,30 ist eine sehr überraschende halb reale, halb surreale Parabel um einen creativen Werbemenschen, seine Drogenexzesse, seine grosse Liebe und den Zweifel an seiner Arbeit.
Octave ist ein creatives Genie und ein selbstverliebtes Arschloch. Eigentlich verachtet er seine Kunden - jedenfalls dann, wenn sie das Konzept für eine Kampagne über den Haufen werfen, weil sie die Genialität nicht verstehen. Seine Idee rotzt er und sein Team geradezu heraus. Und es funktioniert, sofern Kokain zur Unterstützung "schnupfbereit" herumliegt.
Er verliebt sich in Sophie - vergeigt es aber, was ihn nicht mehr loslassen wird.
Ab diesem Moment scheint seine Welt gestört und ein katastrophales Ende (das am Anfang des Filmes schon angedeutet wird) scheint zu drohen. Mehr im Spoiler nach dem Trailer.
Ich mochte den Film. Auch wenn er an einigen Stellen etwas zu lang erscheint. Visuell schafft er auf sehr unterhaltsame Art und Weise immer wieder einen Übergang zwischen realen und irrealen Welten. Da taucht Octave auch schon mal in seinen eigenen Werbespot ein und bringt alles durcheinander.
Der Film glänzt in grossartigen Einzelmomenten: Beispielsweise der Auswahl des "Grünpunktes" des Grases im Verhältnis zur Joghurt Verpackung für den Videospot.
Ein böser, lockerer Film - einladend zur anschliessenden Diskussion.
/* Spoiler - das Ende - die Varianten */
Das doppelte Ende überrascht anfangs. Es gibt also eine zweite "Realität" in der alles gut wird. Octave lebt quasi in seinem eigenen Werbespot. Ich persönlich fand einige Sequenzen dieser Version zu lange.
Wie endet der Film nun "wirklich"? Für mich steht das "lange Ende" für die Idee, die Octave hat als er (schon im Fallen) sein Leben für sich Revue passieren lässt. Der ganze Film spielt ja sozusagen im Moment des Fallens.
Octave sieht sich selbst auf dem Werbeplakat in der Scheinwelt, die er ansonsten schafft. Und die er selbst an einer definierten Stelle vergeigt hat. Er würde gerne in seiner eigenen Scheinwelt leben.
Er rebelliert.
was ist das eigentlich? Das nachfolgende 12 Minütige Video zeigt einen nahezu unglaublichen Fall. Schaut es Euch an.
Empfehlen kann ich zu dem Thema das Buch "Ghost in th Wires" (auf Deutsch: "Das Phantom im Netz" - Link auf Amazon) von Kevin Mitnick (ein berühmter Hacker, der viele Jahre im Gefängnis verbrachte).
Schwarzenegger ist zurück. Mit einem spannend-rasanten und trocken-selbstironischen Action Abenteuer.
Während dem FBI der Boss eines führenden Gangsterkartells gemütlich entkommt, arbeitet Arni als Sherrif eines völlig unbedeutenden Städtchens am Rande der Grenze zu Mexiko.
Alles scheint ruhg und Arni kümmert sich um falsch parkende Autos. Doch die Gefahr rast "fast and furious" in Form einer schwarzen Corvete (Product Placement!) auf die Ortschaft.
Wir wissen, wie das enden wird - alles steuert auf den unvermeidlichen "High Noon" Moment zu. Hier wird nicht nur an einer Stelle augenzwinkernd mit Elementen des Western Genres kokettiert.
Nein. Arnold ist noch nicht "zu alt für diesen Scheiss".
Wer diesen Film mochte, mag auch "R.E.D. - älter, härter, besser".
"John dies in the end" funktioniert als ganz passable Horrorkomödie in der sich schaurig schräge Effekte mit witzigen Ideen verbeissen und leider am Ende etwas blutleer dastehen.
John und Dave sind Freunde. Die Story beginnt mit Dave, der seine Geschichte Arnie - einem Reporter - erzählt. Hauptsächlich geht es hier um die "Sauce" (eine Droge), die eine metaphysische (was auch sonst) Verbindung von Raum und Zeit herstellt (ich fange zu schwallen an - sorry). Dave ist "voll auf Sauce" - das kann ja heiter werden!
Den ganzen Wahnsinn der Geschichte mag an der Szene ermessen, in der Dave einen Anruf aus der Zukunft bekommt, den er beantwortet indem er sich cool einen Hotdog ans Ohr hält. Und so geht es weiter.
Leider lässt die Story gegen Ende etwas nach - bleibt aber locker unterhaltsam und deshalb empfehlenswert. Ich ordne den Film hinter "Cabin in the woods", "Zombieland" und "Tucker and Dale vs Evil" ein.
John Travolta und Dustin Hoffman in einer bitterbösen grossartigen Parabel über Medien, Sensationslust und den Drang zur Selbstdarstellung.
Der Film beginnt mit einer Geiselnahme. Sam (John Travolta) hat seinen Job verloren. So fängt alles an. Zufällig wird ein frustrierter Reporter Max (Dustin Hoffman) Zeuge dieser Aktion. Max wittert seine Chance und beginnt aktiv in die Handlung einzugreifen.
An dieser Stelle nimmt der Film seine interessante Wendung: Der Beobachter greift in das Geschehen ein und wird zum Macher. Perfide spielt Max mit der Nachrichtengeilheit (sorry) aller Beteiligten. Jeder möchte gut zur besten Sendezeit im Fernsehen erscheinen. (mehr im Spoiler nach dem Trailer).
Ein grossartiger Film - zwischendurch etwas überzeichnet - aber durchaus anregend für weitere Diskussionen.
Edit: Wer eine actionreichere Variante (kein Remake - eine vollkommen andere VARIANTE) mag - dem empfehle ich "Verhandlungssache".
/* Spoiler - das Ende und die Interpretation */
"Wir haben ihn umgebracht" so endet der Film sinngemäss. Alle waren sie beteiligt und Max weiss das. Wärend der Täter eigentlich nur das eine wollte - seinen Job zurück, wollte die Meute Blut sehen (schön verkörpert durch Maxs Assistentin, die ihn am Ende daran hindert, sich das Blut aus dem Gesicht zu wischen).
Max ursprünglicher Plan geht nicht auf. Der "Volksheld" schiesst auf die Menge und hat damit die öffentliche Unterstützung verspielt. Max dürfte das egal sein. Er hat die Chance, wieder "grosse Nachrichten" zu machen.
Am Ende wird er aber vom Zug überrollt, den er selbst in Gang gesetzt hat - jetzt ist er Objekt des Medieninteresses.
Keine Mission scheint Tom Cruise zu unmöglich. Auch wenn es in diesem grossartigen Actionthriller zuerst so erscheint, alsob wirklich jede Hilfe zu spät käme.
Der Film beginnt mit einem Amoklauf. 5 Menschen werden hingerichtet. Die Beweise zeigen schnell in Richtung des Täters. Dieser nennt beim Verhör nur den Nanem "Jack Reacher" (Tom Cruise) - eine Person, die in keinen Akten auftaucht... und die niemand finden kann, ausser er möchte gefunden werden.....
Ich möchte Euch nicht zuviel verraten. Trotz seiner Länge habe ich den Film sehr genossen. Er mag nicht an allen Stellen für zimperliche Gemüter geeignet sein - nichts für den gemütlichen Familienabend also - ansonsten bleibt er "gut verdauliche Kost".
Lasst Euch auf gut zwei Stunden ein in denen Ihr erst schockiert, dann eine zeitlang verwirrt und am Ende überrascht werdet.
Toll gemacht. Gute Dialoge und Actionsequenzen, die nicht langweilen zeichnen diesen Streifen aus.
Tom Cruise kämpft sich durch einen optischen Augenschmaus eines ansonsten eher zähen und überflüssigen Mischmaschs aus Scifi und Fantasy Epos.
Tom Cruise beschäftigt sich hier hauptamtlich mit Drohnenreparatur. Diese putzigen schiesswütigen fliegenden einäugigen Kugeln schützen die Wasserstoffgeneratoren der Menschheit. Diese musste nach einem Krieg mit einer bösen ausserirdischen Rasse, die Erde räumen.
Also "Tom-E" räumt ein bisserl die Erde auf.
im ersten Drittel begeistern die Effekte. Im zweiten Drittel konnte ich mich mit der Frage über Wasser halten, was denn eigentlich passiert ist (leider kam ich schon sehr früh auf den Twist dieser Geschichte - mehr im Spoiler nach dem Trailer).
Dann lässt der Film aber rapide nach. Wenn man wenigstens mit einer satten Action Orgie (wie in Dredd) unterhalten würde.... Naja - es wird zwar viel geschossen, aber das extrem lahme Ende (mit einem Minitwist) steht in keinem Verhältnis zur Erwartungshaltung. Auch das Gebrabbel - sorry die Dialoge - am Ende nerven ziemlich.
Eine nicht gelungene Mischung aus "Independence Day" und "Mad Max III".
Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen:
Der "Twist" in der Story: Tom Cruise gibt´s mehrmals auf der Erde. Die Ausserirdischen haben ihn geklont. Jeder einzelne Klon arbeitet für die Ausserirdischen, bekämpft die Menschheit, überwacht seinen Quadranten und denkt er müsse sterben, wenn er in den anderen überwechselt. Durchaus clever., aber...
Die Geschichte mit der Klonerei macht ja Sinn. Auch das Interesse (am Ende) der Aliens an unbekanntem genetischen Material (frisch aufgetaut) war nachvollziehbar (deswegen wollten sie ja die Überlebende des Schiffes haben). Ich habe allerdings nicht verstanden, woher die Rebellen wussten, wie sie die "Schlafkapsel" zur Landung zwingen können - aber ich bin bereit, diesen Bruch zu akzeptieren. Sie brauchten halt das nukleare Dingens für die Bombe.
Schöne Idee: alle Techniker sind gleich - aber einer hat zufällig ein Refugium gefunden, das ihn an die alte Erde erinnert. Nett!
Dann hakt die Story aber an einigen Stellen.
Diese Aliens können Menschen klonen, aber keine Ersatzteile für Drohnen liefern. Das macht keinen Sinn.
Die finale Explosion setzt sofort alle Drohnen lahm. Vorher in der Story konnten diese auch während dem "Blackout" weiterfliegen, aber in ihrer Mission nicht mehr beeinflusst werden.
Dieser "Kubus" (ok es ist keiner, aber irgendwie musste ich an "2001" denken - wirkt in dem Moment lächerlich, als man ihn von innen sieht. Das macht keinen Sinn. Ist "es" eine Maschine? Wozu will sie dann "Gott" sein? Die "Independence Day" Lösung hat viel mehr Spaß gemacht. Ich persönlich mag Aliens, die konkret sind und nicht so wischiwaschi unklare Mächte (mal wieder die Referenz auf "2001").
Selbst "Krieg der Welten" (die Neuverfilmung) wird hier konkreter. Und - ehrlich gesagt - ich hätte einen Film mehr in dieser Richtung erwartet. Auch wenn ich "Krieg der Welten" nicht wirklich mochte, so versteht man wenigstens ein bisserl die Motivation der dortigen Aliens.
Und der letzte Punkt: Warum brauchen die Aliens die Menschen, um ihre Drohnen zu reparieren? Sie saugen die Ozeane leer, sie bauen Drohnen, sie fliegen durchs All und können keine Brennstoffzelle wechseln? Wahrscheinlich leiden sie auch unter "Fachkräftemangel". Früher waren die Aliens einfach besser!
Der zweite Twist am Schluss - er hat seine Frau nicht geopfert - gefiel mir. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Das Ende hingegen war mir viel zu schmusig. Auch der gesprochene Text wird hier immer peinlicher.
HE IHR! Ja GENAU DU!