Canon S100 Reallife Beispielbild (RAW)
/Der Vorteil einer kompakten Kamera ist ja, dass man sie überall mit hin nehmen kann....
Read MoreDominik Schuierer - Zerobrain.
Alles was mit Technik zu tun hat. Produktreviews, Tests, Tearwons...
Der Vorteil einer kompakten Kamera ist ja, dass man sie überall mit hin nehmen kann....
Read MoreMit Verlaub muss dem Rezipienten erlaubt sein, vorsichtig zu bemerken: "Ach ist der süss". Der Hauptakteur hat sich uns ja bei Shrek (I) ein kleines bisschen ans Herz gespielt. Besonders die Nummer mit den grossen Augen wird für immer legendär bleiben. Als dann die Shrek Serie immer mehr anfing, Biss zu verlieren, scheint man auf die Idee gekommen zu sein, den Kater als neuen Geldbringer "auszulagern".
Und irgendwie ist auch ein nettes Filmchen "mit Kuschelfaktor" entstanden: Der Kater und sein alter Kumpel "das Ei" sind auf der Suche nach Bohnen, weil sie die goldene Gans ... aber ich will Euch nicht lange langweilen.
Der Film ist nicht brüllend komisch - wie Shrek I. Er glänzt vielmehr mit liebenswerten Hauptdarstellern und einer einigermassen flotten Handlung. Die Länge des Films ist genau richtig. Da fangen die Kiddies noch nicht an rumzuquengeln und als Erwachsener langweilt man sich auch noch nicht.
Meine zwei kritischen Anmerkungen betreffen die Synchronstimme für "das Ei" - kommt nicht sehr gut rüber und das Ende des Films ist etwas bemüht - Sonnenuntergang und so - mag manchem gefallen, ich fand es etwas "lame".
Trotzdem eine familientaugliche Empfehlung von meiner Seite!
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=qF3PnOjTEr8
Wie stark ist die Chromatische Aberration und wie gut korrigiert die Kamera sich selbst, wenn JPG geschossen werden? Durchgeführt habe ich das Experiment mit der geringsten Brennweite und zuerst einmal in RAW. Der obere Bildausschnitt zeigt das unkorrigierte Bild in Lightroom, unten mit Objektivkorrektur aktiviert: (auf das Bild klicken für 1:1 Ansicht).
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Die Farbsäume im oberen Bild fallen sofort auf (wir schauen 1:1 in die linke untere Ecke eines Bildes mit maximalem Weitwinkel.
Jetzt der gleiche Ausschnitt mit dem JPG, das die Kamera erzeugt. Links die von LR korrigiert Version, rechts die direkt aus der Kamera stammende JPG Datei. Wer genau hinsieht, sieht ein leichtes Farbrauschen im linken Bild. Die Rauschunterdrückung in LR war abgeschaltet. Hier scheint die Bearbeitung der Kamera etwas gelungener (das Gras ist allerdings zu grün). Die Kamera schärft wohl sehr gut nach und hebt auch den Kontrast etwas an (der Kontrast in LR stand auf "mittel").
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Bisher habe ich nur den Randbereich betrachtet. Zum Abschluss ein 1:1 Zoom auf das Zentrum. Oben wieder unbearbeitet und unten mit Lightroom Korrektur.
Man sieht, dass man eigentlich nichts sieht. Im Zentrum gibt es - wie erwartet - nichts Korrigierenswertes.
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Zusammenfassung;
Bei ausreichend Licht (Tag) kann man sich auf die JPGs der S100 sehr gut verlassen.
Wenn das Licht knapp wird (High ISO) sollte man auf die Rauschunterdrückung von LR vertrauen (siehe auch meinen Blogpost über das Rauschen der 50D vs S100 ). Die Rauschunterdrückung im Nachtmodus der Kamera macht einfach alle Bilder zur Nebelbrühe.
Schon alleine die Andeutung klingt nach Gotteslästerung: Wie gut ist eigentlich eine gute Kompakte (Canon S100) gegenüber einer Mittelklasse Spiegelreflex? Der Aufbau entspricht meinem vorherigen Artikel. Nur diesmal treten zwei völlig unterschiedliche Kameras an. Beide schiessen in RAW, beide müssen ihre Daten durch Lightroom 3.6 schleusen. Und jetzt schauen wir mal, was herauskam. Erstmal ohne aktivierte Rauschunterdrückung (in LR). Zoom auf Pixelebene (da die Sensoren und Objektive unterschiedlich sind, ist der Bildausschnitt natürlich nicht identisch).
(Bitte auf das Bild klicken für 1:1 Ansicht).
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Beide Kameras waren am Rande ihrer Möglichkeiten. Die 50D konnte die 1/10s auch nur mit dem Bildstabi des Sigma 17-50 1:2,8 erreichen. Die S100 schlägt 1/20s für unverwackelte Bilder vor. Streng genommen ist der Vergleich somit (mal wieder) unfair. Weiter im Versuch: Jetzt versuche ich für die beiden Bilder eine optimale Einstellung in LR zu erreichen. Mal gucken, was rauskommt....
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Eine sehr beachtliche Leistung für die S100 - oder etwa nicht?
Zur Erläuterung: das Bild der 50D wurde verkleinert, um der Pixelzahl der S100 nahezukommen. Schaut mal auf den Teppich! Die Struktur ist bei beiden Kameras noch mehr oder weniger sauber zu erkennen (hier gewinnt die 50D mit deutlichem Abstand). Ausser Konkurrenz noch ein "OOC" (Out of Camera) Bild der S100 im Nachtmodus. Aufgenommen in JPG, nicht nachbearbeitet. Es sieht schon sehr nach Suppe aus.
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Und vollkommen "ausser Konkurrenz" ein Bild einer Samsung Galaxy I9100 (S2) Kamera (ohne Blitz). Dieses Bild taugt bei den Lichtverhältnissen nur zum Wegwerfen.
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Auf vielfachen Wunsch habe ich ein paar Tageslicht Fotos mit der S95 / S100 gemacht. Dieser Versuch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wurde nur eine Lichtsituation nachgestellt. Vorgehen: alle Bilder wurden in RAW geschossen und in LR 3.6 importiert. In LR wurde "Schärfen" auf 25/1,0/25/0 eingestellt. Die Rauschunterdrückung stand auf Luminanz "0" und Chrominanz auf 25/90.
Die Kameras waren auf Tv 1/100 eingestellt. Die restlichen Werte mussten sie selbst ermitteln. Bei gleicher Lichtsituation kamen unterschiedliche Werte für Blende und ISO heraus (siehe Einblendungen). Das stört mich aber nicht, da ich hier nicht allein die Kameraoptik (und Bildverarbeitung) vergleiche, sondern ein Szenario schaffe und das Ergebnis beurteile:
Outdoor sollte kürzer als 1/100s möglich sein (dann kann sich auch mal etwas im Bild bewegen). Mir ist egal, wie die Kamera das hinbekommt. Ob sie "beschliesst", die ISO zu erhöhen oder die Blendenzahl zu senken ist egal, wenn das Bild nicht taugt.
Schauen wir uns also mal einen 1:1 Zoom auf Pixelebene bei maximaler Brennweite beider Kameras an (Klicken für Vollansicht).
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Edit: Es kamen einige Einwände: Zum einen aufgrund der unterschiedlichen ISO Werte. Hier bleibe ich dabei: die beiden Kameras waren der gleichen Lichtsituation ausgesetzt. Was sie daraus gemacht haben ist wichtig, nicht der ISO Wert. Meine Vorgabe war nur maximale Brennweite und 1/100s.
Schon eher akzeptiere ich den Einwand, dass die unterschiedlichen Sensorauflösungen die Bilder schwer vergleichbar machen. Ich habe das S100er Bild einmal runterskaliert (die unterschiedliche Brennweite bleibt natürlich erhalten). Guckt Euch das Bild einmal an und lest dann (!) die Fussnote.
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* Auf dem Bild sieht die S100 schon wieder deutlich besser aus als die S95. Und ich habe geschummelt: Ich habe in Lightroom den Kontrast etwas weiter aufgedreht. Das ist alles. Auch sieht man den Einfluss der "höheren" Brennweite. Meine Meinung: das wäre für mich kein Kaufargument.
End of Edit.
Jetzt die gleiche Situation. Es wurde auf das Schild fokussiert und anschliessend der Bildausschnitt verändert, bis das Schild in der linken unteren Ecke des Gesamtbildes war. Wieder ein 1:1 Zoom (Klicken für Vollansicht).
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Jetzt ein Test des Weitwinkels (minimale Brennweite). Wir schauen in die linke untere Ecke des Bildes. Die CA (Farbsäume an den Kanten) ist deutlich sichtbar bei beiden Kameras.
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Bitte beachten: bei unterschiedlichen Blenden wird das Ergebnis anders ausfallen. Hier müssten umfangreiche Testreihen durchgeführt werden.
Wieder ein Argument für RAW: Lightroom kennt beide Kameras und beim Aktivieren der automatischen Profilkorrektur verschwinden die Farbsäume. Damit ist auch schon geklärt, ob diese (die CA) Produkt einer Serienstreuung sein könnten: Sie scheinen "Bestandteil" der Serie zu sein, sonst hätte Adobe das nicht im Lightroom Profil korrigiert.
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Edit: Nochmal die Gesamtansicht des Bildes, dessen CA wir oben gesehen haben (um eine Relation für den Zoomfaktor zu bekommen).
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Und jetzt ein Zoom auf den markierten Bereich des Bildes. Für beide Kameras war in LR "hoher Kontrast" und die "Objektivkorrektur" aktiviert.
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Let´s get dirty.
Warum ich keine Kamera JPGs verglichen habe? Mein Workflow läuft sowieso immer über LR. Mich interessiert nur die optische Einheit bestehend aus Linsen und Sensor. LR macht eh einen unschlagbaren Job beim Korrigieren.
Ich habe im Folgenden den obigen Ausschnitt mit LR noch einmal kurz "nachgeregelt". Schärfe und Kontrast etwas rauf. Man bedenke, dies ist eine Darstellung auf Pixelebene! Meiner Meinung nach fällt der Vergleich zwischen der "rohen" und der bearbeiteten Version viel eindeutiger aus als der zwischen den beiden Kameramodellen.
Somit bleibe ich bei meinem Fazit.
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Zusammenfassung (ultimativ subjektiv):
Die S95 und die S100 schenken sich (was die reine Abbildungsqualität angeht) nicht so viel. Wer nicht mit "Pixelgezeter" anfangen will, kann beide beruhigt verwenden. Die Kombination aus RAW Aufzeichnung und Lightroom macht hier absolut Sinn. Die S100 macht dann Sinn, wenn man die zusätzlichen Features (High Speed Shooting, GPS, Full HD Video...) nutzen möchte.
Ein Wort in eigener Sache: Wer sowieso über Amazon kauft: Bitte über diesen Link einkaufen ;-)
Der Deal mit dem Teufel. Keine sehr neue Idee. Der Teufel in Form einer verführerischen Frau. Wieso kommt mir da Frau Hurley "Teuflisch" in den Sinn? Der Film fängt gut besetzt, aber wenig variantenreich daher. Er hat einen grossen "Eine Frage der Ehre" Moment gegen Ende, aber die Zeit davor habe ich mich nur mittelmässig unterhalten gefühlt.
Allerdings muss man Jennifer Love Hewitt lassen, dass sie einen hinreissenden Teufel abgibt und auch die Geschichte mit Anthony Hopkins´ alter Ego ist mal eine witzige Idee, die man durchaus hätte ausbauen sollen und können.
Keine Filmkatastrophe. Ein Film für kuschelige Regentage mit nichts im Fernsehen.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=XrZhqTK5LRg
Leider verrät der Trailer alleine schon viel zu viel. Ich hatte ihn nicht gesehen, also hatte ich wenigstens noch ein klein wenig Unterhaltung. Allerdings ist dies absolut nicht meine Sorte Film: Ein harmloser Segelausflug endet in einer Katastrophe. Zum Glück werden die Schiffbrüchigen gerettet. Aber irgendetwas stimmt nicht. Mehr Vorabinfo schadet meiner Meinung nach.
Wer blutige Horrorfilmchen mit (mal nicht nur sinnlos schreienden) Mädels mag, eine halbwegs nett durchdachte Story zu schätzen weiss und sich an den teilweise mittelmässigen CGI Effekten nicht stört, kann ihn sich angucken.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Az9aUSqgrgM
Spoiler:
Diese Endlosschleifenidee hat was. Etwas "Täglich grüsst das Murmeltier" mit "My bloody Valentine". Mir persönlich war nicht plausibel genug, warum die "Schleife" nicht gebrochen werden kann. Auch der Schluss war dann wieder sehr unplausibel (im Rahmen der Logik, die der Film aufbaut). Für mich persönlich war es vertane Zeit.
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In aller Kürze.... Das Rauschen der Kompakten.... Canon S100 vs Canon S95
(Die CF Karte dient hier nur dem Grössenvergleich, die Kamera braucht SDHC Karten zum Speichern).
Disclaimer: dieser Vergleich ist an einem Abend entstanden. Unter katastrophalen "Nicht Labor" Bedingungen. Es können sich Fehler eingeschlichen haben. Deshalb hier kurz, wie ich vorgegangen bin:
Die beiden Kameras mussten unter identischen Lichtverhältnissen (50% CFL Licht : 50% "warmweisse" LED) einen Teil meines Wohnzimmers ablichten. Sie mussten sich mit 1/10s zufrieden geben. Also ein Test für eine Innenaufnahme bei Nacht ohne bewegliche Objekte. Beide standen auf RAW.
Die Bilder wurden in Lightroom importiert, ein Weissabgleich durchgeführt und manuell die Belichtung annähernd gleich eingestellt. Die Reglerstellung in LR war "Schärfen": 25, Radius 1, Details 25; "Rauschreduzierung": Luminanz 0, Farbe 25, Details 50.
Beide Bilder wurde auf "1:1" gezoomt und ein identischer Bildausschnitt gesucht (die Grösse des Bildes wurde nicht angepasst, diese muss unterschiedlich sein aufgrund der unterschiedlichen Sensoren).
Was kam heraus (auf die Bilder klicken für 1:1 Ansicht).
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Das Bild mag etwas dunkel erscheinen. Dies ist ein Ausschnitt, der nicht sichtbare Teil enthält den maximal ausgesteuerten Helligkeitswert. Wir vergleichen also hier zwei Bildausschnitte im unteren Helligkeitsbereich. Interessant - oder?
Der nächste Versuch ist etwas unfair: eine Canon 50D mit einem Sigma 17-50/1:2,8 IS geht an den Start.
Das ist Quatsch - oder vielleicht doch nicht. Einzige Regel: die Kamera muss mit der Hand gehalten werden (kein Stativ). Die Canon (links im Bild) wählt bei 1/10s f/2,8 ISO 1000.
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Der Unterschied ist deutlich. Aber trotzdem beeindruckt die Kompakte. Der Weissabgleich wurde übrigens auch bei den Bildern der 50D durchgeführt (die Farbe des Bodens stimmt bei der 50D).
Ja gut. Aber wie verhalten sich die Kompakten im hohen ISO Bereich jetzt eigentlich wirklich?
Gut. Nehmen wir nochmal die gleiche Szene und bringen die Kameras an ihre Grenze. 1/10s - alles was geht - ISO 1600. Ich habe mit Lightroom nachbelichtet, damit die Bilder gleich "ausgesteuert" sind. Dies hebt natürlich das Rauschen an. Unter "normalen" Umständen würde im "unteren Bereich" das Rauschen nicht derart auffallen, wie hier.
Jetzt probiere ich mal, was passiert, wenn ich in LR die Rauschreduktion vollkommen abschalte. Wiederum auf 1:1 Ansicht gezoomt (die S95 ist rechts im Bild).
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Und jetzt mit leicht aufgedrehten Reglern in LR (Luminanz: 50, Chrominanz: 25).
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Dies ist - wie gesagt - kein wirklich umfassender Vergleich. Man kann in LR und mit entsprechenden Tools die Bilder noch deutlich weiter verbessern. Meiner Meinung nach hat sich das Rauschverhalten der S100 gegenüber der S95 deutlich verbessert. Völlig unberücksichtigt (für diesen Vergleich) bleibt hier die geänderte Linsen Optik und neue Features wie das High Speed Shooting mit 8fps, GPS Logger, Full HD Video usw.
Ich habe beide Kameras in der Hand gehabt und werde die S100 behalten. Allerdings ist es schwer zu entscheiden, ob der Aufpreis in jedem Fall für jeden gerechtfertigt ist.
Nicht neu aber interessant: Die attraktive blonde Sängerin, die ein Killer ist. Man sieht sie noch mit ihrer Tochter spielen und sie ist einem sofort sympathisch. Melanie Laurent macht ihre Sache grossartig. Und sie ist auch niedlich anzusehen. Allerdings kämpft sie (und ich) schon arg mit dem Drehbuch.
An jeder Ecke stolpert der Dialog in Spoiler: "Die Zimmertüren sind unverschlossen, wir haben die Schlösser nicht erneuert" - mhm - warum sagt er uns das? Oder (noch schlimmer): "Hier haben Sie Gift A, Gift B und das Gegengift" - seit wann braucht ein Auftragskiller ein Gegengift (oder könnte es sein, dass später einmal *Spoiler*)?
Man hätte die Handlung mit etwas Phantasie in eine gelungene Komödie verwandeln können (vor allem die Sache im Weinkeller - also bitte!), hat das aber verpasst.
Der Film ist eigentlich schön gemacht und auf gar keinen Fall schlecht, auch die Charaktere sind sehr schön besetzt, aber bei der Handlung biegt es mir an einigen Stellen wegen "Sinnlosigkeit" (es sind keine Logiklücken - das kann schon mal passieren) die Fussnägel hoch. Man weiss nicht so recht, ob hier "10 kleine Negerlein", "das Dunkle in mir" oder "Replacement Killers" gespielt wird.
Wer aber Frau Laurent gerne sieht, kann den Streifen geniessen!
(Trailer - war nur auf französisch zu finden).
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=iiuyxwLoy7Q
Köstlich. Eine Gruppe von Bhagwan Jüngern fällt in einem verschlafenen bayerischen Dörfchen ein, um dort ein "Therapiezentrum" zu gründen. Es macht Spass die beiden Idyllen aufeinander prallen zu sehen. Der Wahnsinn wohnt definitiv auf beiden Seiten der Strasse und man fragt sich, wie dieser "Krieg der Welten" wohl ausgehen mag.
Definitiv: angucken!
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=EWJW55ednzA
Freud und Jung. Ich sag gleich, dass ich mich auf diesem Gebiet der Psyche gar nicht auskenne. Der Film aber hat mich gelangweilt. Da kenne ich mich aus. Am Anfang scheint er noch vielversprechend: das hübsche, leicht irre Mädel, das auf "Heilung" hofft. Lange Gespräche. Könnte interessant werden.
Die beiden (das Mädchen und der Doktor) "erarbeiten" dann den Grund für ihre seltsamen Neigungen. Da ist viel "Zusammenarbeit" notwendig. Ab da hatte mich der Film verloren, es war einfach, es war vorhersehbar. Es war langweilig.
Ganz grosses Kino? Nur dann, wenn einen die geschichtlichen Hintergründe wirklich interessieren. Ansonsten hat man mit dem Trailer eigentlich schon genug gesehen.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=YZnMk4nLNb8
Endlich! Mal wieder ein animierter Film, der mich überrascht. Der so völlig aus dem Nichts gekrochen kommt, frech und unershrekt [sic!]
Ein Volk von Barbaren mit beinahe magischen Kräften, ein Barde, ein paar Helden...
Es ist nicht so, wie es klingt!
Das ist keine neue (langweilige) Asterix Verfilmung, auch kein (gezähmtes) Shrek XXX!
Dieser Film ist frech und zwar "rabenschwarz frech". Er ist böse. Und er ist definitiv nicht familientauglich (wie er die FSK 12 geschafft hat, kann nur der Schwarze Ritter beantworten).
Stellt man sich das "Set" von "How to train your dragon" vor, mixt den Ideenreichtum der Drehbuchautoren von Shrek I (von der Leine gelassen) dazu, verfeinert mit einem Schuss "Ritter der Kokosnuss", käme vielleicht dieser Film heraus.
Herrlich.
Da reitet der "Sado Maso Ritter von Schwarzer Darth Vader Gestalt" durch Nacht und Wind und sammelt das Volk der Barbaren ein. Der einzig "Übergebliebene" eilt zur Rettung. Auf dem Weg sammelt er einen Barden und eine Art "Kampfsau Mädel" ein. Auf ihrem Weg werden die Herren noch g´schwind von ein paar Amazonen vergewaltigt und auf geht´s zur Rettung des Volkes.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=E_-soej2V04
"R.E.D." = Retired Extremely Dangerous Das ist der Film, der hält, was "The Expandables" versprochen haben. Bruce Willis als gelangweilter Agentenopa - wie göttlich.
Am besten funktioniert der Film für ein unvorbereitetes Publikum. Er beginnt wie eine langweilige Romanze, plötzlich dreht er ab und es wird geschossen. Und dann beginnt er langsam (aber gewaltig) immer genialer (und ironischer) zu werden.
Dazu erfreut einen die Cast noch mit dem (unvermeidlichen) Morgan Freeman, der unvergleichlichen Helen Mirren und dem (immer wieder genialen) John Malkovich. Lasst den Realismus zu Hause! Habt Spass an dieser "Komödie am Rand des Wahnsinns"! Ihr werdet den Satz "ich hol schonmal das Schwein" nie mehr vergessen und Euch nach jedem Helikopter umdrehen.
So muss es sein: eine gelungene Mischung aus Agentenopa Komödie und "Fletchers Visionen". Selbstironisch, rasant und genial besetzt!
Achso: ganz im Ernst: guckt den Trailer NICHT. Ihr habt viel mehr Spass ohne!
Ein Film über amerikanischen Wahlkampf? Langweilig? Muss nicht sein! Der Titel verrät natürlich schon das Hauptthema. Loyalität und Verrat.
Ryan Gosling spielt den Berater von George Clooney. Für ihn war die Welt in Ordnung. Plötzlich wird seine Loyalität gleich auf mehreren Ebenen auf die Probe gestellt. Er macht einen Fehler und bekommt eine Chance. Wie wird er sich entscheiden (ich sollte Trailer Texter werden)?
Mehr möchte ich jetzt über den Inhalt nicht verraten. Dies ist ein sehr unaufgeregter Film. Auch kein "absolute Power" Abklatsch. Die Handlung tröpfelt am Anfang etwas. Ich möchte sagen, erst ab 1:15 wird der Film richtig gut (er geht etwa 1:45).
Damit niemand umsonst 2h vor der Kiste sitzt: es geht nicht um Verbrechen und spektakuläre Stunts. Es geht um Menschen, die Menschen manipulieren und wie weit sie dabei zu gehen bereit sind.
Herr Gosling spielt mal wieder brillant, Herr Cloney gibt sich mit der Nebendarstellerrolle zufrieden (fühlt sich aber wohl dabei).
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=5EC9CfbPako
Ich blubbere hier gar nicht lang über die Story des Films. Man hat hier einfach "Underworld" (1), "Resident Evil" und "Ultraviolett" in den Storytopf geworfen und mit ein bisserl "Latex-Kate" verfeinert. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen (gesehen in 3D). Die Stimmung passt durchgängig. Die Story ist grausig (welch ein Wortspiel). Ich fand schon im ersten Teil alles wenig wirklich zusammenhängend, konnte aber drüber hinwegsehen (da die Idee ja auch noch recht frisch - quasi blutjung - war). Hier hat man ziemlich klar den Schritt in Richtung "Resident Evil" gemacht und zielt auf die Endlosserie. Sofern die Untoten nicht gestorben sind, geht die Handlung immer weiter....
Zu den FX: Ich habe bei 3D immer das gleiche Problem: wenn die Bewegungen schneller werden, hakt es für mich (auch schon am Anfang von Avatar). In diesem Fall gibt es eine "ich schwing mein Schwert" Szene, die für mich schon ganz klar stroboskopartig wirkte. James Cameron fordert wohl nicht zu unrecht 48 Bilder pro Sekunde (jetzt 24 - jaja 23,975)!
Auch wirken die Lykaner in der "Autoszene" (und nicht nur da) etwas arg Stopmotion - animiert, sieht mehr nach Ray Harryhausen aus als notwendig.
Franc Tauschs Film Kritik TV mokiert sich über das Ende des Films als "fiesen Cliffhanger". Ich widerspreche nicht, aber seht diesen Film einfach nur als die "Kate Show", sowie ich "Resident Evil" als "Mila Show" bezeichne. Diese Show wird immer weiter gehen und nie wirklich abgeschlossen sein. Wem die Handlung wichtig ist, sollte vielleicht einen anderen Saal besuchen ;-)
PS: ist es ein Zufall, dass "die Firma" den Namen "AntiGen" hat, wobei chemisch "Ag" ja für "Argentum" also "Silber" steht?
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=WIblxfF63WE
Dieser Film gibt sich nicht mit eindimensionalen Witzen zufrieden. Nein. Es gibt sogar 3 Kategorien von Gags:
Für mich funktioniert der Film ... GAR NICHT. "Get Smart" bleibt definitiv die bessere Alternative für Freunde des Genres.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=s9GvPTwUyrI
Für mich war der Film schon nach ein paar Minuten unglaubwürdig. Just als Richard Gere mit seinem "Mitstreiter" konfrontiert wird, hätte ich schreien mögen: "Warum habt Ihr nicht Harrison Ford angerufen?" Ein paar Minuten später wird klar warum. Herr Ford hat selten in so langweiligen Filmen mitgespielt. Und er spielt nie (so weit ich mich erinnern kann) den Bösewicht. Ups. Das war ein kleiner Spoiler.
Der Film wirkt auf mich billig gemacht und wenig durchdacht (und was sich reimt, ist nicht immer gut). Die Story an sich hätte einen guten Film hergegeben. Mich hat sie in dieser Darbietung einfach nicht interessiert.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=pKRKoZIjiFk
Hier war sichtlich nicht nur ein Profi am Werke: Man sieht dem Film sofort an, dass sowohl der Score als auch Licht- und Kameraführung extrem pingelig genau geplant und aufeinander abgestimmt sind. Im ersten Drittel darf man sich an diesen ungewohnten aber opulenten Stil ein bisschen gewöhnen. Wahnsinnig gut gemacht. Im nächsten Schritt akzeptiert man Ryan Gosling als den wahren (und einzigen) Star des Films und dann geht´s dahin:
Ab hier gefällt mir der Film nicht mehr. Er wird sehr brutal und blutrünstig. Das an sich ist ja nichts Schlechtes, aber die Metzelei trägt für mich nicht wirklich zur Handlung bei. Im Gegensatz dazu wurde bei "Mann unter Feuer" die Motivation der Gewalt Exzesse sauber herausgearbeitet. Hier hat "Drive" seine Schwäche.
Eine Warnung an alle, die den Trailer nicht genau angesehen haben. Dieser Film hat absolut nichts mit "The Transporter" oder "The Fast and the Furious" zu tun.
Alles in allem ein technisch und schauspielerisch exzellenter Film, der sich aber gegen Ende in eine brutale Mafia "Ich raub Dich, Du raubst mich, Du willst mich töten, ich töte Dich" Story entwickelt.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=P9yB4LUVeCI
"Zeit ist Geld" das könnte der Untertitel des Filmes sein: In einer (fernen?) Zukunft endet der Alterungsprozess der Menschen mit 25 Jahren. Ab dann läuft eine Uhr. Steht die Uhr auf "0:00:00", stirbt dieser Mensch. Die verbleibende Zeit kann auf andere übertragen und auch gestohlen werden. Somit hat die Zeit den Stellenwert einer Währung.
Wer viel Zeit hat, kann ewig leben. Wer im Ghetto lebt, muss um jeden Tag kämpfen.
Eine nett durchdachte Basis, um eine gute Geschichte zu erzählen.
Die Stimmung erinnert an "Equilibrium", die Handlung ein klein wenig an "Logan´s Run" und ein bisserl "Die Insel" schlägt auch durch.
Sehr schön gemacht, auch wenn dem etwas hastigen Schluss 10 Minuten mehr gutgetan hätten.
Trotzdem. Ein netter Film, der zum diskutieren und auch philosophieren einlädt.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Gpw4rWIy0-I
Ben Affleck, Kevin Costner und Tommy Lee Jones das klingt nach einem verheissungsvollen Staraufgebot. Ich mochte diesen Film. Er ist ruhig. Es beginnt mit Entlassungen in einer grossen Firma. Es trifft Menschen verschiedener Gehaltsgruppen und wie sie damit umgehen. Im Mittelpunkt steht Bobby, der anfänglich hochmütig ("Ich bin der beste Verkäufer.... mit >100k Jahreseinkommen - ich hab gleich wieder einen Job") begreift, wie schnell man im freien Fall den Boden erreicht.
Bei keinem der Schicksale geht es um die nackte Existenz. Das wirkt schon beinahe wieder erfrischend. Ich finde, der Film geht da weiter, wo "Der grosse Crash - margin call" (sehr zu empfehlen!) aufhört. In "Margin Cal"l wird der Beginn der Finanzkrise aus der Sicht der Bank geschildert, die als erste die Katastrophe kommen sah (reine Fiktion?). In Company Men sehen wir die "Nachbeben" auf den Rest der Gesellschaft.
Kritik: Gegen Ende driftet der Film etwas arg in den "Amerikanischen Traum" ab. Etwas modifiziert vielleicht: Der Tellerwäscher war hier nur eine Zwischenstation.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=v0v8cftDluo