Filmkritik: John Carter

Kommerzieller Erfolg blieb manchen genialen Filmen zuerst verwehrt. Völlig zu Unrecht. Bei diesem Film ist es nicht so.

Er ist einfach nur schlecht.

Er beginnt wie ein marsianischer Sandalenfilm mit Raumschiffen, dann wird ein Buch weitergereicht (hoffentlich wird das keine "unendliche Geschichte") und wir sind plötzlich wieder auf der Erde. Dann macht es "fupp" und wir befinden uns auf dem Mars, der Held hüpft unmotiviert und völlig gaga durch die Luft und wir treffen Jar Jar Binks (in Verkleidung).

Und es wird nicht besser.

 


Filmkritik: Ein Riskanter Plan

Selten war ich nach einem Trailer so verwirrt und gleichzeitig gespannt, was mich erwarten würde: Da steht ein Typ am Rand eines Hochhaussimses und droht damit sich in die Tiefe zu stürzen. Anscheinend steckt ein mehr oder wenig lustig-genialer Plan dahinter.

Seufz. Der Film erscheint leider eher wie der hässliche Bruder von "Verhandlungssache" als wie ein neuer "Auf der Flucht".

Die Grundidee fand ich seht gut. Sie trägt auch für die erste halbe Stunde. Es ist nichtmal die Handlung selbst, die mich stört, sondern eher, dass ich den Akteuren ihr Vorgehen nicht zutraue.

Und es wird nicht besser.

Am Ende überstürzen sich die Ereignisse ein bisserl und ich war etwas enttäuscht, dass "der Plan" schon gewagt (war), aber am Ende doch nicht vollkommen durchdacht war. Keine Spoiler an dieser Stelle.

Was am Ende bleibt: ein ganz netter Film mit mässigen schauspielerischen Leistungen und einer erträglichen Handlung. "Verhandlungssache'" war besser.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=gIa0NDMEqtg

Filmkritik: "The Dish"

Ein verschlafenes Dörfchen in Australien erhält 1969 die Aufgabe den Funkverkehr des Mondflugs aufrechtzuerhalten (lassen wir mal die technischen Details bei Seite). Eine herrlich verschlafene, ruhige Komödie. Nett gemacht. Keine Explosionen, kein Slapstick. Einfach nur ein kleines Dorf, das plötzlich im Mittelpunkt der Welt steht und wie die Bewohner damit umgehen.

Der Film lebt von den liebenswerte Details: das ist der anfangs recht steife NASA Vertreter, der auf die kindgebliebene Mannschaft der Parabolantenne trifft, da ist der Wachmann, der plötzlich wichtig mit Funkgerät und Waffe um das Gelände patrolliert und sogar der Amerikanische Botschafter kann sich nicht der Faszination des Mondfluges entziehen.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Tc4MSie-P0k

Filmkritik: "Nur für Personal"

Ein schrecklich netter Film. So könnte man dieses Stückchen betiteln. Denn eigentlich sind sie (die Handelnden) alle sehr nett - manche sind auch schrecklich. Der Patron (er macht irgendwas mit Geldanlagen) ist nett, sein Dienstmädchen (sie macht den Haushalt) ist nett, seine Frau (sie macht alles mögliche) ist mehr schrecklich als nett und die lieben Kinder - die sind wirklich eine Katastrophe. Es reiht sich ein Klischee an das andere. Und es macht Spass.

Die Haushälterin wird gefeuert - sie ist einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden. Eine Nachfolgerin wird gesucht. Diese ist jung und sie ist Spanierin.

Die beschauliche 60er Jahre Welt wird gestört. Der Patron beginnt, sich mehr für die Nöte seines Personals als für seine Frau zu interessieren.

Und hier wird die Geschichte richtig gut. Er erfährt, in welcher toten Welt er bisher gelebt hat und wie ungezwungen es "oben" (im Geschoss der Hausmädchen) doch zugeht.

Eine schöne, romantisch naive Geschichte.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=QdPb7iR37z8

Filmkritik: "The Avengers"

Über 2h Spannung, Spass, Explosionen und markige Sprüche. Eine Riege von sehr aussergewöhnlichen Gentlemen kämpft gegen einen Gott. Quasi das letzte Aufgebot der Erde (wo sind eigentlich die Transformers gerade gewesen?). So bescheuert mir Thor mit seinem Hammer und "Captain America" mit seinem Schild auch erscheinen mögen. Ich gestehe Joss Whedon (Firefly!) zu, dass er es geschafft hat, all die Superhelden-Kasperle in einem sehr sehr sehenswerten Actionfilm zusammenspielen zu lassen. CGI ist absolut auf Transformers 3 Niveau. Allerdings spielen in diesem Film richtige Schauspieler mit und Mädels dürfen sogar kämpfen und schiessen (Frau Huntington-Whiteley durfte bei den Trafos ja eigentlich nur mit dem Hintern wackeln)!

Ich liebe Selbstironie in diesem Genre. Und sie kommt auch. Staubtrocken. Und natürlich ist Ironman  auch stark beteiligt.

Für alle "Frühaufsteher": bleibt sitzen. Da kommt noch was.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=qVtcaYpLobk

Filmkritik: "Einmal ist keinmal"

Eine erträgliche Sommer Action-Komödie. So zusammengebastelt, dass sie Männlein und Weiblein gleichermassen gut ansehbar ist: "Sie" hat kein Geld, keine Arbeit, keine Ahnung, wie es weitergehen soll* und heuert (völlig logisch) als Kopfgeldjäger an. Fortan soll sie Kautionsflüchtlinge jagen. Es kommt, wie es kommen muss. Und zwar GENAUSO, wie man es erwartet. Amüsant ist der Film durchaus. Keine Frage.

Leider wird man an keiner Stelle irgendwie überrascht, man muss aber auch nicht gelangweilt aus dem Saale schleichen.

*(Zitat aus "Otto der Film")

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=NQB9WwUC6pU

Filmkritik: Bangkok dangerous

Nicolas Cage sollte hier eigentlich in seinem Element sein. Ein Profikiller, der sich verliebt und (zufällig) im selben Moment von moralischen Bedenken bei seinem "letzten Fall" heimgesucht wird. Das haben wir doch alles schon gesehen. Aber das wäre an sich noch kein Problem, wenn der ganze Mischmasch aus "Leon der Profi" und den anderen üblichen Verdächtigen an irgendeiner Stelle interessant werden würde oder wenigstens zu einem überraschenden (achja oder wenigstens logischen) Ende führen täte.

Herr Cage kann auch hier das Drehbuch nicht retten (Spoiler unterhalb des Trailers).

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=LOqKeAXL8Zs

Spoiler: wie kann man jemand unter Wasser erwürgen (vor allem, wenn man selbst keinen zusätzlichen Sauerstoff mit sich führt)?

Filmkritik: "Battleship"

Ein Film, der auf dem Spiel "Schiffe versenken" basiert. Na das kann ja heiter werden. Aliens, die die Erde angreifen. Quasi "Schiffen und Aliens". Prost. Erstaunlich, dass es (mit gewaltigen Logiklücken) doch irgendwie gelingt, die Spiellogik dieses (stinklangweiligen) Brettspiels auf die Leinwand zu bringen.

Leider läuft der Film etwas dämlich an und endet im (vorhersehbaren) Pathos. Dazwischen zeigt er sich sehr ordentlich gemacht. Man hätte vielleicht für 5 Euro mehr ein Drehbuch erhalten können mit weniger Logikfehlern, aber das wäre zu viel verlangt.

Ich vermisste etwas die Selbstironie (ernst darf man die Handlung ja sowieso nicht nehmen).  Es hat leider weder für ein zweites "Top Gun" (hüstel), noch einen neuen "Independence Day" gereicht.

Wer auf knallharte Action steht, sollte erstmal den aktuellen "Transformers" anschauen. Der Dämlichkeitslevel ist vergleichbar.

Also: Man kann ihn gut gucken. Ein Bier hilft.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=do8hzLVj8do

Filmkritik: "OSS 117 – Der Spion, der sich liebte"

Eine der (meiner Meinung nach) besten James Bond Parodien überhaupt: Der leicht trottelige Frauenschwarm rettet die Welt. Er hat keine Ahnung ("Ich wusste das"). Aber er ist nicht Johnny English - dieser Film ist wirklich (!) intelligent und witzig.

Genial, wie man es geschafft hat den Look der zwischen 1960-1970 gedrehten Agentenfilme nachzuahmen. Da wurde auch noch einmal die alte "Tricktechnik" aus der Mottenkiste geholt, um die gewohnt schlechten Autofahrten mit Leinwand im Hintergrund authentisch zu inszenieren.

Sehr angenehm fand ich, dass der Film nicht in die "Klamottenkiste" abrutscht. Hier werden keine Torten geworfen. Die Trotteligkeit des Agenten entspricht eher einer Blake Edwards Verfilmung und manchmal glaubt man, im Soundtrack  ein paar Takte aus einigen Filmen "Pink Panther" zu hören.

Absolut empfehlenswert!


Filmkritik: "This is not an American Movie"

Mal eine nette Idee: Schon der Soundtrack sagt, dass dies kein "Amerikanischer Film" ist. Letztendlich wollen die Hauptakteur als Filmcrew getarnt einen Bruch verüben. Das ist die Handlung.

Ich bin nicht bis zum Ende "sitzen" geblieben.

Normalerweise stört es mich nicht, wenn ein Film den Zuschauer direkt anspricht (selbst in "Funny Games US" nicht), hier aber wird es nervig, wenn die Hauptdarsteller sich darüber unterhalten, dass jetzt wohl gleich ein Schnitt kommen wird, weil sie in der Schlange zu weit hinten stehen. Und dann immer wieder diese "Fade out" Ankündigung ("Fadeout" = langsames Ausblenden aus einer Szene).

Kategorie nervig - wer diese Art andauernde Selbstreferenz witzig findet, ist herzlich zu diesem Film eingeladen.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=0EKaYzXRvu8

Filmkritik: Neon Flesh

Die Story klingt wie aus dem richtigen Leben: Da ist der gute Junge, der seiner Mutter ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen möchte. Die Mutter ist Nutte, kommt demnächst aus dem Knast und er will für sie einen Puff mit dem Namen "Hiroshima" eröffnen.

Da ist der Geschäftsmann, der sich in ein schwangeres Mädchen verliebt. Naja. Er ist ein ziemlich geistig unterbemittelter Aushilfsgangster  und hat nicht wirklich den Überblick, was vor sich geht.

Da ist die Transe, die für eine Filmrolle sein Geschlecht ändern will, um gross rauszukommen.

Soweit ist die Welt geordnet und ruhig. Die Mutter erkennt ihren Sohn nicht, als er sie aus dem Knast abholt. Sie leidet unter Alzheimer und es scheint keine guten Idee, sie einen Deal abwickeln zu lassen.

Die völlig durchgeknallte Achterbahnfahrt nimmt ihren Lauf. Herrlich - wie sich im Film Dummheit, Dilettantismus und Unfähigkeit ergänzen und zur unvermeidlichen Katastrophe führen.

FSK 18 Unterhaltung mit sehr sehr schwarzem Humor. Der Film wird garantiert nicht jedem gefallen. Aber man kann ihm sicherlich nicht vorwerfen, "mal wieder das gleiche" zu zeigen oder "vorhersehbar" zu sein.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Gnzg_ZYLkCU

Filmkritik: Trespass

Nicholas Cage ist Diamentenhändler. Total busy. Seine Familie läuft "so nebenher". Die Story beginnt hurtig damit, dass die Familie zu Hause überfallen werden. Die Gangster sind gut informiert und wollen an den Tresor.

Die Story hätte interessant werden können. Denn die Machtverhältnisse zwischen den Räubern und den Beraubten droht zu kippen. Leider wird diese Chance komplett verschenkt.

Zum Glück nimmt das ganze dann noch ein passables Ende. Im Grossen und ganzen trifft das aber halt leider auch für den ganze Film zu. Er ist halt "passabel".

Wiedermal verrät der Trailer eigentlich zu viel.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=xD39kxiHWUA

Filmkritik: Haywire

Ein ungewöhnliche langweiliger Agentenfilm -  mit Kampfeinlagen (von einer Frau - quasi "Jacky Chan" für Arme ): Ich bin kein Kenner der (Kampf)Szene... "Sie" mag so gut sein, wie sie will, das Drehbuch ist ein Graus (langweilig) und die Plotlöcher gigantisch.

Der Film kommt sehr "ruhig" daher, da sehr wenig Musik und akustische Untermalung der Kämpfe verwendet wird.

Eher was für die Fraktion, die sich an Explosionsgeräuschen im Weltall stört ;-) Viele Rückblenden und ganz am Ende dann ein - "was - wieso ist der jetzt aus?".

"Colombiana" hat mir da deutlich besser gefallen!

/* Spoiler */ Als ihnen das Rehlein ins Auto läuft und sie (deshalb) das Auto einfach stehen lassen (obwohl nicht einmal die Airbags ausgelöst haben) dachte ich "das kann doch nicht wahr sein - das macht keinen Sinn". Vielleicht wurde hier auch in der Sync geschlampt, aber der Zusammenhang war total unklar. /* Ende Spoiler */

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=DQz_JYk5EtA

Filmkritik: While She Was Out

Kim Basinger hat einen total bösen Mann, geht am Weihnachtsabend (das Fest der Liebe) aus dem Haus, wird Zeuge eines Verbrechens (schlimm!) und gejagt (die Arme!). Alles endet, wie es enden muss. Und das ist das Schlimme an diesem Film! Dazu ist er noch langweilig - also eine Katastrophe!

"Der Feind in meinem Bett" oder "Surviving the game" wären adäquate Alternativen.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=xboYrgpn-S4

Filmkritik: The Invention of Lying

Das Szenario "Eine Welt ohne Lüge" wirklich nett (beinahe) bis zu Ende gedacht. Hier wurde (wieder "beinahe") bis ins Detail "erfunden", was in einer Welt ohne die "Erfindung" der Lüge passieren würde (es gibt nur Dokus im Fernsehen - an den Bildern hängen nur naturalistische Gemälde...). Gegen Ende hat der Film Ende etwas mit Längen zu kämpfen, ist aber sehr sehenswert! http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=yfUZND486Ik

Filmkritik: Headhunters

Ja mei! Die Norweger, die sind schon ein drolliges Volk. Filme aus dieser Region müssen auch immer gut sein. Wir wissen nicht wirklich warum - man sagt es halt - aber lassen wir uns überraschen:

Ich mochte den Film gleich von Anfang an. Dieses "ich erkläre meine Grundregeln des Bilder-Klauens beim Klauen und eigentlich brauche ich das Geld nur, um meine Frau halten zu können" fand ich einen witzigen Einstieg in das, was hoffentlich noch kommt.

Dann verwickelt sich die Handlung etwas - schön gemacht - und alles wird etwas ernster. Leider hat mich dann der Film verloren. Es wird zu schnell vom "Eleganten Bruch" zum "Auf der Flucht" Thema gewechselt. Zugegeben, manches läuft für den Helden richtig Scheisse (und das versteht jetzt nur, wer den Film gesehen hat), aber so richtig nötig und sinnig fand ich das letzte Drittel des Filmes nicht.

Man kann ihn gucken, aber eine richtig herausragende Leistung, die mit positiven Überraschungen aus dem hohen Norden glänzt, sollte man nicht erwarten.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=zHsFCj5zSfQ

Filmkritik: Mission Impossible Phantom Protokoll

Sauber! Sag I!

Herr Cruise macht es diesmal endlich richtig. Etwas Selbstironie, viele Variationen des Themas, geniale Actionszenen (die Hochhausgeschichte dürfte für einige Zeit Massstäbe setzen) und eine erträglich logische Story machen diesen "MI" zum besten seiner Gattung (Fortsetzungen können besser als der erste Teil sein).

Wer die Teile davor gesehen hat, MUSS diesen Teil sehen; wem der erste nicht so richtig gefallen hat, ERSTRECHT.

Sauber gemachter selbstironischer Agenten Actionfilm. Schon beinahe das, für was früher die Bond Filme standen.

Empfehlung des Hauses.

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=-H7bOJ7U0OI

Filmkritik: Iron Sky

Was mir an diesem Film besonders gefällt, ist die durchgängig passende Optik und "Steampunk Logik" - sofern es dieses Wort gibt. Da können die Herren von der dunklen Seite des Mondes zwar riesen Raumschiffe bauen (die wie gigantische Dampfmaschinen aussehen = die Referenz auf Chaplins "Modern Times" ist unverkennbar), sind aber auf modernes Gerät von der Erde (=Smartphone) zur Steuerung angewiesen. In dieser Logik geht es weiter und es macht auch wirklich Spass!

Schade vielleicht, dass der Humor nicht richtig schwarz wird (das Wortspiel versteht nur, wer den Film gesehen hat). Dem Drehbuch hätte ein "Stubbs" in Richtung "The Spirit" gutgetan.

Trotzdem eine dicke Empfehlung des Hauses.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=xeIu1FiTTyI

Filmkritik: The darkest hour.

Manchmal werden wir überrascht. Auch positiv. Ich hatte nach dem Trailer eine Filmkatastrophe wie "Wrong Turn" erwartet. Dem ist nicht der Fall. Der Film wird keinen Oscar gewinnen und die Schauspieler wohl auch nicht. Aber alleine die Grundidee dieses Alien/Horrorgeschichtchens ist eigentlich ganz nett und ein-zwei Augen für 90 Minuten wert.

Die Effekte sind sauber, die Story einigermassen logisch. Dies ist zwar keine Kindergeschichte, aber auch nicht eklig oder blutrünstig. Wie das geht, wo doch sehr viele Menschlein in diesem Film ihr Leben lassen (müssen), möchte ich dem Auge des Betrachters überlassen. Ich würde auch darauf verzichten, den Trailer zu gucken. Wer "Attack the Block" mochte und sich weniger Humor dafür bessere Effekte gerne ansehen möchte, ist hier richtig.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=VUznviXV-U8

Filmkritik: Storm (2005)

Es fängt ja gut an: ein paar Mädels, die ein Gang entlangrennen. Sie kämpfen. Um einen geheimnisvollen Würfel. Es gibt einen Bösewicht. Mal sehen. Mhm.

Die Ebene ändert sich. Es folgen "Real"filmsequenzen. 

Aha. Jetzt wird es interessant.

Die Ebenen treffen sich.

Und leider verliert der Film an dieser Stelle.

/* Spoilerzone  (zum Überspringen nach dem Trailer weiterlesen) */

Eigentlich eine tolle Idee: der Würfel enthält seine Vergangenheit. Die zwei Ereignisse mögen ja schlimm gewesen sein, aber gehen wir nochmal zurück an den Beginn des Films: welch ein Gemetzel wurde um diesen Würfel veranstaltet. Das macht einfach keinen Sinn.

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Ukugs-kpNzY

Leider wirkt es, als ob wiedereinmal viele sehr begabte Menschen einem grausigen Drehbuch zum Opfer fielen. Der Film ist nicht schlecht (die Idee mit dem Comic ist toll gemacht und funktioniert auch visuell wunderbar), die Auflösung der Spannung befriedigt aber in gar keiner Weise. Man könnte jetzt das Wort "unplausibel" in die Runde werfen.

Was wie eine Mischung aus "Wanted" und "Ultraviolett" anfängt, endet mit einem Gähnen.