Filmkritik: "Faces in the crowd"

Mila Jovich spielt Anna. Anna wurde Zeuge eines grauseligen Verbrechens in dessen Verlauf sie stürzt und als Folge davon die Fähigkeit verliert, Gesichter zu erkennen (genanntProsopagnosie).

Als wenn das nicht schon genug Trouble wäre, ist der böse Killer jetzt hinter ihr her. Aber sie erkennt ihn halt leider nicht. Blöd!

Ich finde "Faces in the crowd" eine sehr dichte und packende Geschichte. Sehr schön wurde Annas Verwirrung für den Zuschauer realisiert, indem die Schauspieler ihrer Gegenüber andauernd wechseln (mal im Abspann genau hinschauen) - da denkt man doch kurz an "Memento".

Zwischendurch hat´s für mich ein paar Lücken. Ohne zu spoilern kann man doch kritisch anmerken, dass die Stimme des Gegenübers (von den unter obiger Krankheit Leidenden) durchaus noch erkannt werden kann. Diese Tatsache wird im Film an mindestens einer Stelle übersehen.

 

Filmkritik: "Pakt der Rache"

Nicholas Cage macht auch manchmal wieder ganz ansehnliche Filme! Die Story ist nicht ganz neu, aber spannend. Seine Frau wird vergewaltigt. "Er" bekommt die Chance, sich an dem Verbrecher zu rächen. Eine "Organisation" bietet hier Hilfe an.

Es kommt wie es kommen muss: "quid pro quo" fordert "Simon" (der Kontaktmann der Gruppe) den Gefallen zurück.Es läuft nicht so wie geplant und eine wilde Jagd entsteht.

Meiner Meinung nach eine spannende kurzweilige Mischung aus "Judge Dredd", "Der Fremde im Zug" und "The Game". Ich musste an einer Stelle lange grübeln, um die Logik der Handlung "zu bestätigen" (mehr im Spoiler nach dem Video).

http://www.youtube.com/watch?v=lo6T4hDyVWM&feature=player_detailpage

Spoilerzone (Es wird ein Teil des Plots verraten):

Logikbrücke: "Warum ist das Überwachungsvideo denn überhaupt bei der Polizei aufgetaucht" fragte ich mich. Herr Cage scheidet ab da ja als Mitarbeiter der Organisation aus - er wurde ja verhaftet. Mein Fehler war zu diesem Zeitpunkt, den "Lieutnant" als Teil der Zelle zu sehen, der ihn hereinlegen will. Zu diesem Zeitpunkt kann man es nicht besser wissen.

Im Nachhinein macht seine Bemerkung Sinn. Er sagt sinngemäss: "sie wollen Sie töten und es wie Selbstmord aussehen lassen". Damit ist der Journalist beseitigt und alle Spuren deuten auf einen Irren, der Selbstmord begangen hat.Und der Kreis schliesst sich.

Filmkritik: "Hop"

>Von den Machern von "Ich - einfach unverbesserlich"< - da kann doch keine Filmkatastrophe herauskommen? Leider doch! Ein weichgespülter disneyartiger Osterhasenfilm mit Realfilmsequenzen, der an "Bee Movie" und "Roger Rabbit" erinnert, aber nicht lustig ist. Jedenfalls in den ersten 10 Minuten, die ich ertragen konnte. Einfach drüber WEGSEHEN!

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=rz-auOijnCs

 

 

 

Filmkritik: "Man in Black 3"

Ein Sprung in die Vergangenheit scheint die einzige Lösung, Tommee Lee Jones´ Verknittertheit (optisch) zu begegnen. Er (und die erste Viertelstunde) des Films erscheinen seltsam unmotiviert und gemächlich. Will Smith gibt sich dagegen sehr bemüht, zappelig und cool zu sein. Nach dem Zeitsprung (der überraschenderweise die Welt retten soll), legt die Handlung einen Zahn zu und erreicht so einigermassen das gewohnte Niveau (von MiB). Sehr lieb gemacht sind die Szenen, in denen man Aliens sieht, die einen tatsächlich an (unsägliche) alte Filme (dieser Zeit) erinnern (sollen).

Einige gelungene Gags, nette Sprüche und ein ganz brauchbares Drehbuch machen den Film zu einem erträglichen dritten Teil. Der 3D Effekt nervt nicht, ist aber auch nicht überragend überzeugend.  Wer sich von der Brille gestört fühlt, sollte eher die 2D Variante anschauen.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=kaXqYE6ktcU

Filmkritik: "Safe House"

Wackeldackel und Wackelkamera. Beide kommen hoffentlich bald aus der Mode. Bis dahin müssen wir wohl mit beiden leben. Ein gefrusteter CIA Agent ist der "Housekeeper" eines Safehouses und mit sich und der Gesamtsituation unzufrieden. Er belügt seine Freundin. Blubber Blubber Blubber. Das kennen wir.

Denzel Washington wird sein Gast. Und alles wird schlechter. Denn er hat eine Liste, die alle haben wollen; alle sind hinter ihm her und so weiter und so weiter. Die Geschichte ist bei weitem nichts Neues. Aber das ist gar nicht das Problem. Denn der Film hat durchaus seine Momente. Herr Washington kämpft wacker gegen das langweilige 0815 Drehbuch. Aber er kann nicht gewinnen, denn die nächste Explosion steht schon auf der Liste und die nächste Verfolgungsjagd mit angeschlossener Schlägerei ist schon bezahlt. Viel weniger wäre viel mehr gewesen.

Man kann den Film in 3-4 Sätzen erzählen. Darin sind dann auch schon die wenigen Überraschungen enthalten. Leider völlig belangloses Zeug.

Für Fans von Herrn Washington würde ich "Man on Fire" und für Fans der Wackelkamera die "Bourne Trilogie" empfehlen.

Und am Ende fragen wir uns, warum bei einer Autoverfolgerei mit inkludierter Schiesserei, der Böse einen Schalldämpfer auf seine Waffe schraubt (damit man nichts hört ??? - are you kidding me).

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=YldT5eTbC9g

Filmkritik: "Helden des Polarkreises"

Dies ist ein "gaga" Roadmovie - quasi - "auf der Suche nach Liebe und einer Digibox". Sozusagen "Verrückt nach Mary" für Arme .. äh... Finnen. Der Held ist ein Verlierer. Anscheinend sind dies in _dem_ Dorf alle. Denn das Dorf hat schon einen "dedizierten" Baum zum lustigen "sich selbst erhängen".  Unser Verlierer ist wohl das erste "Opfer" der digitalen TV Revolution. Er konnte sie  seiner Freundin nicht besorgen- die Digibox. Jetzt droht sie, ihn zu verlassen - die Freundin.

Leider ist ihm auch noch "husch husch" das Geld ausgegangen (versoffen) und er und seine Kumpels machen sich auf den Weg, Geld und einen geeigneten Receiver zu besorgen. Von der Polizei verfolgt (Rücklicht defekt), von nackten Russen durchs Eis gejagd (Missverständnis) und halbnackt ohne Benzin in der Prärie gestrandet - dies alles  passiert unseren wackeren schrägen Helden (des Polarkreises).

Keine Familienunterhaltung. Eher was für einen derben Männerabend.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=BIJw09X-Q5A

Filmkritik: John Carter

Kommerzieller Erfolg blieb manchen genialen Filmen zuerst verwehrt. Völlig zu Unrecht. Bei diesem Film ist es nicht so.

Er ist einfach nur schlecht.

Er beginnt wie ein marsianischer Sandalenfilm mit Raumschiffen, dann wird ein Buch weitergereicht (hoffentlich wird das keine "unendliche Geschichte") und wir sind plötzlich wieder auf der Erde. Dann macht es "fupp" und wir befinden uns auf dem Mars, der Held hüpft unmotiviert und völlig gaga durch die Luft und wir treffen Jar Jar Binks (in Verkleidung).

Und es wird nicht besser.

 


John Carter (offizieller Trailer deutsch / german HD) - Kinostart: 15.3.2012. Mit Taylor Kitsch, Willem Dafoe, Dominic West, Mark Strong, Bryan Cranston, Ciarán Hinds, Lynn Collins, James Purefoy, Thomas Haden Church u.a. --- Bitte ABONNIEREN nicht vergessen: * http://www.youtube.com/vipmagazin * http://www.youtube.com/kinofilme * http://www.youtube.com/gamesmag * http://www.youtube.com/WissensMagazin * http://www.youtube.com/MultimediaMagazin * http://www.youtube.com/PlanetZukunft * http://facebook.com/vipmagazin1 DANKE!

Filmkritik: Ein Riskanter Plan

Selten war ich nach einem Trailer so verwirrt und gleichzeitig gespannt, was mich erwarten würde: Da steht ein Typ am Rand eines Hochhaussimses und droht damit sich in die Tiefe zu stürzen. Anscheinend steckt ein mehr oder wenig lustig-genialer Plan dahinter.

Seufz. Der Film erscheint leider eher wie der hässliche Bruder von "Verhandlungssache" als wie ein neuer "Auf der Flucht".

Die Grundidee fand ich seht gut. Sie trägt auch für die erste halbe Stunde. Es ist nichtmal die Handlung selbst, die mich stört, sondern eher, dass ich den Akteuren ihr Vorgehen nicht zutraue.

Und es wird nicht besser.

Am Ende überstürzen sich die Ereignisse ein bisserl und ich war etwas enttäuscht, dass "der Plan" schon gewagt (war), aber am Ende doch nicht vollkommen durchdacht war. Keine Spoiler an dieser Stelle.

Was am Ende bleibt: ein ganz netter Film mit mässigen schauspielerischen Leistungen und einer erträglichen Handlung. "Verhandlungssache'" war besser.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=gIa0NDMEqtg

Filmkritik: "The Dish"

Ein verschlafenes Dörfchen in Australien erhält 1969 die Aufgabe den Funkverkehr des Mondflugs aufrechtzuerhalten (lassen wir mal die technischen Details bei Seite). Eine herrlich verschlafene, ruhige Komödie. Nett gemacht. Keine Explosionen, kein Slapstick. Einfach nur ein kleines Dorf, das plötzlich im Mittelpunkt der Welt steht und wie die Bewohner damit umgehen.

Der Film lebt von den liebenswerte Details: das ist der anfangs recht steife NASA Vertreter, der auf die kindgebliebene Mannschaft der Parabolantenne trifft, da ist der Wachmann, der plötzlich wichtig mit Funkgerät und Waffe um das Gelände patrolliert und sogar der Amerikanische Botschafter kann sich nicht der Faszination des Mondfluges entziehen.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Tc4MSie-P0k

Filmkritik: "Nur für Personal"

Ein schrecklich netter Film. So könnte man dieses Stückchen betiteln. Denn eigentlich sind sie (die Handelnden) alle sehr nett - manche sind auch schrecklich. Der Patron (er macht irgendwas mit Geldanlagen) ist nett, sein Dienstmädchen (sie macht den Haushalt) ist nett, seine Frau (sie macht alles mögliche) ist mehr schrecklich als nett und die lieben Kinder - die sind wirklich eine Katastrophe. Es reiht sich ein Klischee an das andere. Und es macht Spass.

Die Haushälterin wird gefeuert - sie ist einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden. Eine Nachfolgerin wird gesucht. Diese ist jung und sie ist Spanierin.

Die beschauliche 60er Jahre Welt wird gestört. Der Patron beginnt, sich mehr für die Nöte seines Personals als für seine Frau zu interessieren.

Und hier wird die Geschichte richtig gut. Er erfährt, in welcher toten Welt er bisher gelebt hat und wie ungezwungen es "oben" (im Geschoss der Hausmädchen) doch zugeht.

Eine schöne, romantisch naive Geschichte.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=QdPb7iR37z8

Filmkritik: "The Avengers"

Über 2h Spannung, Spass, Explosionen und markige Sprüche. Eine Riege von sehr aussergewöhnlichen Gentlemen kämpft gegen einen Gott. Quasi das letzte Aufgebot der Erde (wo sind eigentlich die Transformers gerade gewesen?). So bescheuert mir Thor mit seinem Hammer und "Captain America" mit seinem Schild auch erscheinen mögen. Ich gestehe Joss Whedon (Firefly!) zu, dass er es geschafft hat, all die Superhelden-Kasperle in einem sehr sehr sehenswerten Actionfilm zusammenspielen zu lassen. CGI ist absolut auf Transformers 3 Niveau. Allerdings spielen in diesem Film richtige Schauspieler mit und Mädels dürfen sogar kämpfen und schiessen (Frau Huntington-Whiteley durfte bei den Trafos ja eigentlich nur mit dem Hintern wackeln)!

Ich liebe Selbstironie in diesem Genre. Und sie kommt auch. Staubtrocken. Und natürlich ist Ironman  auch stark beteiligt.

Für alle "Frühaufsteher": bleibt sitzen. Da kommt noch was.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=qVtcaYpLobk

Filmkritik: "Einmal ist keinmal"

Eine erträgliche Sommer Action-Komödie. So zusammengebastelt, dass sie Männlein und Weiblein gleichermassen gut ansehbar ist: "Sie" hat kein Geld, keine Arbeit, keine Ahnung, wie es weitergehen soll* und heuert (völlig logisch) als Kopfgeldjäger an. Fortan soll sie Kautionsflüchtlinge jagen. Es kommt, wie es kommen muss. Und zwar GENAUSO, wie man es erwartet. Amüsant ist der Film durchaus. Keine Frage.

Leider wird man an keiner Stelle irgendwie überrascht, man muss aber auch nicht gelangweilt aus dem Saale schleichen.

*(Zitat aus "Otto der Film")

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=NQB9WwUC6pU

Filmkritik: Bangkok dangerous

Nicolas Cage sollte hier eigentlich in seinem Element sein. Ein Profikiller, der sich verliebt und (zufällig) im selben Moment von moralischen Bedenken bei seinem "letzten Fall" heimgesucht wird. Das haben wir doch alles schon gesehen. Aber das wäre an sich noch kein Problem, wenn der ganze Mischmasch aus "Leon der Profi" und den anderen üblichen Verdächtigen an irgendeiner Stelle interessant werden würde oder wenigstens zu einem überraschenden (achja oder wenigstens logischen) Ende führen täte.

Herr Cage kann auch hier das Drehbuch nicht retten (Spoiler unterhalb des Trailers).

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=LOqKeAXL8Zs

Spoiler: wie kann man jemand unter Wasser erwürgen (vor allem, wenn man selbst keinen zusätzlichen Sauerstoff mit sich führt)?

Filmkritik: "Battleship"

Ein Film, der auf dem Spiel "Schiffe versenken" basiert. Na das kann ja heiter werden. Aliens, die die Erde angreifen. Quasi "Schiffen und Aliens". Prost. Erstaunlich, dass es (mit gewaltigen Logiklücken) doch irgendwie gelingt, die Spiellogik dieses (stinklangweiligen) Brettspiels auf die Leinwand zu bringen.

Leider läuft der Film etwas dämlich an und endet im (vorhersehbaren) Pathos. Dazwischen zeigt er sich sehr ordentlich gemacht. Man hätte vielleicht für 5 Euro mehr ein Drehbuch erhalten können mit weniger Logikfehlern, aber das wäre zu viel verlangt.

Ich vermisste etwas die Selbstironie (ernst darf man die Handlung ja sowieso nicht nehmen).  Es hat leider weder für ein zweites "Top Gun" (hüstel), noch einen neuen "Independence Day" gereicht.

Wer auf knallharte Action steht, sollte erstmal den aktuellen "Transformers" anschauen. Der Dämlichkeitslevel ist vergleichbar.

Also: Man kann ihn gut gucken. Ein Bier hilft.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=do8hzLVj8do

Filmkritik: "OSS 117 – Der Spion, der sich liebte"

Eine der (meiner Meinung nach) besten James Bond Parodien überhaupt: Der leicht trottelige Frauenschwarm rettet die Welt. Er hat keine Ahnung ("Ich wusste das"). Aber er ist nicht Johnny English - dieser Film ist wirklich (!) intelligent und witzig.

Genial, wie man es geschafft hat den Look der zwischen 1960-1970 gedrehten Agentenfilme nachzuahmen. Da wurde auch noch einmal die alte "Tricktechnik" aus der Mottenkiste geholt, um die gewohnt schlechten Autofahrten mit Leinwand im Hintergrund authentisch zu inszenieren.

Sehr angenehm fand ich, dass der Film nicht in die "Klamottenkiste" abrutscht. Hier werden keine Torten geworfen. Die Trotteligkeit des Agenten entspricht eher einer Blake Edwards Verfilmung und manchmal glaubt man, im Soundtrack  ein paar Takte aus einigen Filmen "Pink Panther" zu hören.

Absolut empfehlenswert!


Uploaded by PunkBass1312 on 2012-01-15.

Filmkritik: "This is not an American Movie"

Mal eine nette Idee: Schon der Soundtrack sagt, dass dies kein "Amerikanischer Film" ist. Letztendlich wollen die Hauptakteur als Filmcrew getarnt einen Bruch verüben. Das ist die Handlung.

Ich bin nicht bis zum Ende "sitzen" geblieben.

Normalerweise stört es mich nicht, wenn ein Film den Zuschauer direkt anspricht (selbst in "Funny Games US" nicht), hier aber wird es nervig, wenn die Hauptdarsteller sich darüber unterhalten, dass jetzt wohl gleich ein Schnitt kommen wird, weil sie in der Schlange zu weit hinten stehen. Und dann immer wieder diese "Fade out" Ankündigung ("Fadeout" = langsames Ausblenden aus einer Szene).

Kategorie nervig - wer diese Art andauernde Selbstreferenz witzig findet, ist herzlich zu diesem Film eingeladen.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=0EKaYzXRvu8

Filmkritik: Neon Flesh

Die Story klingt wie aus dem richtigen Leben: Da ist der gute Junge, der seiner Mutter ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen möchte. Die Mutter ist Nutte, kommt demnächst aus dem Knast und er will für sie einen Puff mit dem Namen "Hiroshima" eröffnen.

Da ist der Geschäftsmann, der sich in ein schwangeres Mädchen verliebt. Naja. Er ist ein ziemlich geistig unterbemittelter Aushilfsgangster  und hat nicht wirklich den Überblick, was vor sich geht.

Da ist die Transe, die für eine Filmrolle sein Geschlecht ändern will, um gross rauszukommen.

Soweit ist die Welt geordnet und ruhig. Die Mutter erkennt ihren Sohn nicht, als er sie aus dem Knast abholt. Sie leidet unter Alzheimer und es scheint keine guten Idee, sie einen Deal abwickeln zu lassen.

Die völlig durchgeknallte Achterbahnfahrt nimmt ihren Lauf. Herrlich - wie sich im Film Dummheit, Dilettantismus und Unfähigkeit ergänzen und zur unvermeidlichen Katastrophe führen.

FSK 18 Unterhaltung mit sehr sehr schwarzem Humor. Der Film wird garantiert nicht jedem gefallen. Aber man kann ihm sicherlich nicht vorwerfen, "mal wieder das gleiche" zu zeigen oder "vorhersehbar" zu sein.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Gnzg_ZYLkCU

Filmkritik: Trespass

Nicholas Cage ist Diamentenhändler. Total busy. Seine Familie läuft "so nebenher". Die Story beginnt hurtig damit, dass die Familie zu Hause überfallen werden. Die Gangster sind gut informiert und wollen an den Tresor.

Die Story hätte interessant werden können. Denn die Machtverhältnisse zwischen den Räubern und den Beraubten droht zu kippen. Leider wird diese Chance komplett verschenkt.

Zum Glück nimmt das ganze dann noch ein passables Ende. Im Grossen und ganzen trifft das aber halt leider auch für den ganze Film zu. Er ist halt "passabel".

Wiedermal verrät der Trailer eigentlich zu viel.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=xD39kxiHWUA

Filmkritik: Haywire

Ein ungewöhnliche langweiliger Agentenfilm -  mit Kampfeinlagen (von einer Frau - quasi "Jacky Chan" für Arme ): Ich bin kein Kenner der (Kampf)Szene... "Sie" mag so gut sein, wie sie will, das Drehbuch ist ein Graus (langweilig) und die Plotlöcher gigantisch.

Der Film kommt sehr "ruhig" daher, da sehr wenig Musik und akustische Untermalung der Kämpfe verwendet wird.

Eher was für die Fraktion, die sich an Explosionsgeräuschen im Weltall stört ;-) Viele Rückblenden und ganz am Ende dann ein - "was - wieso ist der jetzt aus?".

"Colombiana" hat mir da deutlich besser gefallen!

/* Spoiler */ Als ihnen das Rehlein ins Auto läuft und sie (deshalb) das Auto einfach stehen lassen (obwohl nicht einmal die Airbags ausgelöst haben) dachte ich "das kann doch nicht wahr sein - das macht keinen Sinn". Vielleicht wurde hier auch in der Sync geschlampt, aber der Zusammenhang war total unklar. /* Ende Spoiler */

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=DQz_JYk5EtA

Filmkritik: While She Was Out

Kim Basinger hat einen total bösen Mann, geht am Weihnachtsabend (das Fest der Liebe) aus dem Haus, wird Zeuge eines Verbrechens (schlimm!) und gejagt (die Arme!). Alles endet, wie es enden muss. Und das ist das Schlimme an diesem Film! Dazu ist er noch langweilig - also eine Katastrophe!

"Der Feind in meinem Bett" oder "Surviving the game" wären adäquate Alternativen.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=xboYrgpn-S4