Filmkritik: "Die Logan Verschwörung"

Eine sehr gelungenge Melange zubereitet aus der "Bourne Verschwörung" und "Taken".

Ein Ex CIA Mitarbeiter, der für eine Sicherheitsfirma arbeitet, verliert quasi über Nacht alles: Sein Arbeitgeber und seine Kollegen sind plötzlich verschwunden. Was ist passiert?

Der Film baut zwar am Anfang eine totalen Knäul aus Verwirrung auf, findet gegen Ende aber den rettenden roten Faden, der die Logik zurück bringt.

Ich mochte es, wie der Held erst Stück für Stück den Halt verliert und ihn dann durch seine Aktionen aktiv zurückerobert (einen der grossen Stärken auch des ersten Teils von "Taken").

Wer bei "Taken 2" den Zug enttäuscht verlassen hat, sollte hier zusteigen!

Filmkritik: "Zero Dark Thirty"

0:30 oder "Zero Dark Thirty" kennzeichnet den Zeitpunkt an dem die Operation zur Tötung Osama Bin Ladins gestartet wurde. Ein spannender Film, der trotz 157 Minuten Laufzeit nicht langweilig wird.

Das Drehbuch baut einen (fiktionalen) roten Faden um die - aus der Nachrichtenlage - bekannten Fakten: Wir begleiten eine Agentin auf ihrem Weg. Sie lernt verschiedene Foltermethoden kennen, beginnt Verhöre zu führen und Fakten zu sammeln. Die Jagd nach Bin Ladin wird ihr Lebensziel.

Der Film mag an einigen Stellen mit seiner Offenheit schockieren, aber er zelebriert die Gewalt nicht der Gewalt willen. Wenn die Navy Seals noch einmal "nachschiessen", um den Tot des Ziels sicherzustellen, mag uns das wenig heroisch erscheinen - das hat Realität leider manchmal an sich.

Kein Familienfilm - aber eine klare Empfehlung: Ein Film, den ich "Argo" klar vorziehen würde.

/* Spoiler */

Mir gefiel das Ende: "Sie" ist vollkommen leer. Sie weiss nicht mehr wohin. Das Ziel ihrer letzten 10 Jahre Arbeit ist erreicht und jetzt sitzt sie allein im Flugzeug.

Eine DMax Doku fasst die "Operation Geronimo" etwas nüchterner zusammen. Ich würde diese Doku nach dem Film gucken (nicht vorher).

Filmkritik: "Stirb Langsam 5 - heute ist ein guter Tag zum Sterben"

Bruce Willis kneift zwar die Schweinebacken zusammen, doch auch er kann gegen das belanglose Drehbuch nicht gewinnen. Nach dem grossartigen vierten Teil enttäuscht diese lieblose fünfte Variante sehr. Eigentlich will er ja nur heldenhaft seinen Sohn retten. Aber natürlich kommt es ganz anders. Das Drehbuch an sich stellt sich ja nichtmal wirklich dubbelig an. Die Story hätte aber eher für eine 45 Minuten "Nikita" Folge ausgereicht. Das ist "Stirb langsam" und wir haben Ansprüche - Gell Ihr Schweinebacken (mehr Kritik nach dem Trailer im Spoilerteil)!

Apropos Ansprüche: Der Film beginnt mit langen Grossaufnahmen und Wackelkamera. Das geht schonmal gar nicht. Da wirds Dir ja schlecht. Die Action danach "geht so". An den Special Effects möchte ich nicht rummeckern; die sind allererste Sahne (vor allem gegen Ende).

Für mich versagt der Film im Punkt "Selbstironie" (als letzte Rettung) vollkommen: es reicht nicht, sich selbst zu zitieren und auf Bruce Willis´Alter anzuspielen. In "R.E.D." ging es doch auch mit Witz und genialen Ideen ("Hol das Schwein" - fällt mir da spontan ein). Die Szenen mit Bruce und seinem Sohn im löchrigen verbluteten T-Shirt - im Ernst: mehr fällt Euch nicht ein?

Ausblick:  Schwarzenegger hätte den Film sicher gerettet. Als Bruces´ Sohn wäre er  in eine Szene gehüpft, hätte sein Alter mit Zeitreisen begründet ("Du weisst doch wie das mit den Time-Loops und den Maschinen ist, McLane"), Bruce erschossen und "diesmal stirbst Du schnell" gebrüllt. Und das in den ersten 5 Minuten. Den Film würde ich mir ansehen.

Schade: die letzten Bruce Willis Filme konnten mich alle nicht mehr überzeugen.


/* Spoiler - Kann Gas Radioaktivität abbauen - neutralisieren? */

Wie hingerotzt war das denn? Sein Sohn (interessant wie ne leere Milchtüte) sitzt in Russland im Gefängnis - ist aber Agent. Ziemlich bescheuert dagegen nett war der "Double Twist" am Ende. Und hier liegt der Hund des Films unter der Erde: Es ist entweder vollkommen belanglos, was da abgeht oder total gaga. In Tschernobyl wurde Uran gestohlen. Wie lange ist das nochmal her?

So geht es munter weiter: Man sieht die Drehbuchlöcher förmlich auf sich zurasen: da tappst eine kleine Armee in Ganzkörper Schutzanzügen im verseuchten Gebiet herum und Bruce rennt im T-Shirt hinterher. Das Problem wird mit irgendeinem Wundergas gelöst, das die Strahlung abbauen soll. Leute, Leute! Das hat so einen grossen Bullshit Faktor, dass "Transfomrers" dagegen wie eine Dokumentation wirkt. Das tut doch weh im Kopf!

Filmkritik: "Flight"

Ganz netter Denzel Washington Streifen an dem mich so einiges stört. Denzel spielt in diesem Film einen Piloten. Man sieht in aufstehen und Drogen konsumieren. Dann steigt er ins Flugzeug. Die Maschine hat ein kleines ("wir werden alle sterben!") technisches Problem  - aber Denzel rettet einen Grossteil der Passagiere in einer grandiosen (Crash)Notlandung.

Denzel landet im Krankenhaus, nimmt lustig weiter Drogen und es kommt zu einer Verhandlung. Dies war jetzt kein Spoiler.

Dieser Film bleibt (nach der Notlandung) relativ Action-frei. Nur für "Geniesser", die Denzels schauspielerische Leistung schätzen möchten, zu empfehlen.


/* Spoiler - Kritik - Aussage - Rückenflug */

Ist der Rückenflug überhaupt möglich? Wühlt man in der Wikipedia, so scheint es zumindest plausibel zu sein. Mit Problemen allerdings. Schmierung und Treibstoffzufuhr müssen für diesen Zustand vorgesehen sein. Soweit mein Gedächtnis reicht, wird diesem Umstand im Film sogar entsprochen. Es gibt recht schnell Probleme mit den Motoren. Es gibt einen realen Fall  bei dem das zumindest versucht wurde. Dieser endete aber in einer Katastrophe.

Nun aber zu meinem Hauptproblem mit dem Streifen: Der Film war nicht spannend. Am Ende des Tages fragte ich mich, was das alles sollte: Der Pilot ist die ganze Zeit überzeugt, dass er der einzige sei, der die Leute retten konnte (das Gegenteil lässt sich nicht beweisen).  Am Ende (vor dem Untersuchungsausschuss) übermannen ihn dann "zu viele" Lügen ("Eine Frage der Ehre"?) .Er sagt die Wahrheit, was ihn ins Gefängnis bringt.

Aber was wollte uns der Autor mit diesem Film sagen? Unter Drogeneinfluss kommt man auf tolle Ideen (Flugzeug auf den Kopf stellen und weiterfliegen) und rettet Menschenleben? Naivlinge könnten diesen Schluss ziehen - und das passt mir so nicht, denn in Extremsituationen wird die objektive Entscheidungsfähigkeit in Mitleidenschaft gezogen. Fliegen unter Drogen geht gar nicht.

Filmkritik: "Fire with Fire"

Ein erträglicher Actionfilm - in dem auch Bruce Willis mitspielt. Ein Feuerwehrmann wird Zeuge eines Verbrechens. Sollte es aussagen, ist sein Leben in Gefahr. So richtig neu klingt das zwar nicht, aber man es aushalten (mehr Kritik diesmal im Spoiler nach dem Trailer).

Alternativempfehlung aus dem Genre: "Taken" oder "Man on fire".


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/* Spoiler - gelber Alarm */

Mit Überraschungen geizt dieser Film wirklich - denn der einigermassen ausgebildete Actionfan sieht beinahe alles kommen:

- der Titel "Fire with Fire" - hm - ist das symbolisch gemeint?

- der Held ist Feuerwehrmann und erzählt lang und breit, wie er das Vertrauen der Leute gewinnt, die er retten muss. Das werden wir sicher noch brauchen. Aber wer wird ihm denn durch die (realen oder metaphorischen) Flammen folgen müssen?

- Er lernt schiessen - also wird er es brauchen.

... leider geht es so weiter und weiter. Ein Film für "Actionanfänger", die "Die Hard" noch nicht gesehen haben.

Filmkritik: "Django unchained"

An dem Film gibts nichts zu meckern! In Tarantinos possierlichem "Spaghetti Western" - "Südstaatenepos" Django reitet Christoph Walz als pekierlich formulierender Deutscher und Kopfgeldjäger durch Prärie und Wind.

Über Django selbst stolpert der "umgeschulte"  Zahnarzt nur zufällig und die beiden machen einen Deal. Der Grundstein für eine herrlich makaber-humorige Tragödie ist gelegt.

Sinnlos - alle Referenzen aufzuzählen, die Tarantino zusammengeschnitten hat. Die "woher-kenne-ich-das Momente" reihen sich endlos aneinander: Das Esel Thema des Soundtracks  stammt beispielsweise aus "Ein Fressen für die Geier"; es folgen Sound-Referenzen auf "Die Grausamen", "Under Fire" und "Mein Name ist Nobody" (inklusive der Pferd-Szene am Ende).

Quentin liebt das "blutige Ballett" - ironisch übertriebene Schiessereien und weithin spritzendes Blut. Der finale Shootout erinnert ein klein wenig an "Matrix" (die Hallenszene) - nur mit viel viel mehr Blut.

/* sinnloses Wissen */ Tarantino selbst erwähnte auf der Comicon, dass "Broomhilda Von Shaft" als UrUrUrUrUrGrossmutter der "Shaft" Figur aus den gleichnamigen Filmen angelegt wurde.


Filmkritik: "Hotel Transilvanien"

Eine herrliche, animierte Monsterparty voller Seitenhiebe auf die handelsüblichen Popkultur Monster. Der Humor könnte zwar für meinen Geschmack etwas schwärzer sein - dafür bleibt die Komödie absolut familientauglich. Drakula hats echt nicht leicht. Wie jedes Jahr organisiert er zur Geburtstagsfeier seiner Tochter (die gute wird schnuckelige 118) ein Fest, zu dem standesgemäss natürlich nur Monster eingeladen sind. Doch leider verirrt sich ein Mensch in diese Veranstaltung und die "Horror Picture Show" beginnt.

Was hab ich gelacht. Dieser Film macht einfach nur Spass! Herrlich, wie die Rollen verkehrt wurden: Das "Monster" ist hier eigentlich der Mensch!

Mehrmals anschauen, dürfte bei diesem Film sicherlich kein Problem sein. In jeder Ecke lauern neue liebenswerte Details und warten darauf, entdeckt zu werden (Der Koch und die Ratatouille Maus/Ratte, der Unsichtbare beim Rasieren usw usw).

Englische OV empfohlen!


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Filmkritik: "96 Hours - Taken 2"

Der arme Liam Neeson hat dieses Drehbuch wirklich nicht verdient - und die armen Leute vor dem Projektionsgerät auch nicht! Greulich, wie hier Talent vergewaltigt wurde. Herr Neeson wird geschnappt (seine Frau nehmen die bösen Menschen auch gleich mit).   Sie wollen alle töten, aber er will das nicht.  So kindlich formuliert das klingt, so bescheuert hat Olivier Megaton diesen Handlungsmatsch im Treibsand der Logik versenkt.

Guckt den ersten Teil und vergesst den zweiten - mehr dazu im Spoiler nach dem Trailer.


/* Spoiler "alles wird verraten": Logikfehler in Taken 2 */

Ich kriegte wirklich schon beim Anschauen Zustände: wir erinnern uns: Herr Neeson hockt da halb kniend mit den Händen an irgendeiner lustigen Stange gefesselt und man fragt sich doch zwangsläufig, wozu diese komische Körperlage gut sein soll

Keine  Angst. Es macht wirklich Sinn. Denn an sein Geheimhandy im Strumpfband kommt er wirklich nur in dieser Körperhaltung. Er zieht das Handy raus und telefoniert mit seiner Tochter. Das darf doch nicht wahr sein! Anscheinend hat dieser Mensch nur zwei Kontakte in Krisensituationen. Mega-Räusper! Seine Tochter muss jetzt die Familie retten.

Achtung! Hier kommt die einzige sehenswerte Stelle des Filmes: er lässt seine Tochter eine Explosion ausführen und ermittelt aus der Schalllaufzeit den Radius auf dem er selbst  sich befinden muss. Zusammen mit der Route, die er sich gemerkt hat, ergibt das seinen Aufenthaltsort. Super gemacht - tolle Idee - realistisch umgesetzt.

Jeder andere hätte aber vorher schon gesagt: "Ruf den netten Onkel von der Botschaft an, der soll viele viele Menschen mit dunkler Sonnenbrille schicken"... Das wäre wohl zu einfach gewesen.

Ich spule gedanklich zurück: Der Held hat ein Handy und da weiss doch wirklich jeder Sonderschüler im 1 Aufbausemester, dass man die Dinger in Städten recht präzise orten kann. Er hat Freunde bei der Botschaft, somit auch beim Geheimdienst. Da schreist Du wirklich den Bildschirm an: "ortet das verdammte Mobiltelefon Ihr Trottel".

Ich bin noch nicht fertig mit dieser Szene: er befreit sich ganz schnell von seinen Fesseln. Ein bisserl Rubbeln und gut. Jetzt reichts. Seine Peiniger wissen, mit wem sie es zu tun haben. Die haben sicher nicht das billige Ikea Seil genommen, sondern die "hält eine Tonne" Eisenkette von Ob!

Man sieht diesem Film an, wie er aus der Not geboren wurde, einen zweiten Teil abliefern zu müssen. Koste es, was es wolle.

Filmkritik: "Resident Evil - Retribution"

Die "Resident Evil" Filmreihe gehört (ausser dem ersten Teil) zu meinen "Guilty Pleasures". Auf der einen Seite schäme ich mich beinahe ob der Handlungs- (dafür aber nicht Blut-) Armut der Serie. Mit Mila und Zombies verhält es sich ähnlich wie mit Kate und den Lykanern (in Underworld). Allesamt sind sie unglaublich schwachsinnige Filme, deren visuelle Choreographie (und natürlich auch die unterdurchschnittlich hässlichen Mädels) doch Freude bereiten kann. "Retribution" schliesst nahtlos an, wo "Afterlife" endet. Und dies mit einem tricktechnisch genialen Feuerwerk, welches nach ungefähr 20 Minuten noch einmal überboten wird (das Ende der Tokyo Szene). Leider gibts auch CGI Schlampereien, für die jemand erschossen werden müsste. Der "Rolls" im Untergrund sieht viel zu künstlich aus und passt nicht in die - ansonsten hochwertige - visuelle Qualität.

Die Handlung - achje - war da etwas? Nach diesem Film kann man ein Computerspiel schreiben: "Level Tokyo completed" - aber mehr möchte ich nicht verraten. RE- Retribution dürfte einer der wenigen Filme sein, die man mit zwei Worten zusammenfassen kann: "Raus hier" - das ist die Handlung. Und es stört mich nichtmal.

Ich habe hier den Teaser angehängt, denn der original Trailer verrät mir schon wieder zuviel.

Wer "Resident Evil" mag, hat vielleicht auch an "Underworld", "Zombieland", "Tucker & Dale vs Evil" und "Cabin in the woods" Spass - wer diese Filme ernst nimmt, hat sie nicht verstanden ;-) Und sollte es jemand noch unsinniger mögen, dem sei Bolls "Bloodrayne: The Third Reich" empfohlen, den man getrost als Satire auf obige Filme verstehen kann (die ich selbst schon als Satire auf das gesamte Genre deute).


/* Spoiler */

Alice überlebt und es geht weiter....

Filmkritik: "Looper"

Die Enttäuschung kam überraschend. Leider hatte ich von diesem Film viel mehr erwartet. Man verzeihe mir das Wortspiel, aber man möchte nach 1,5h Bruce Willis zurufen "Stirb langsam - aber stirb!". In der Zukunft wird es immer schwerer, Leichen anständig und unauffällig zu entsorgen, deshalb werden mit der Erfindung der Zeitreise auch die "Looper" erfunden. Zu ihnen schickt man aus der Zukunft die Delinquenten (die passenderweise eine Art "gelben Sack" tragen).  Looper übernehmen das Killen und die sortenreine Entsorgung. Das klingt genauso schwachsinnig, wie es ist. Punkt.

Die unsinnige Story alleine macht den Film aber noch lange nicht zur Katastrophe. Leider passiert auch nach etwa einer Stunde Laufzeit nicht wirklich viel Interessantes. Wenn´s mal wieder langweilig wird, müssen die Akteure ins Maisfeld laufen oder irgendwen erschiessen oder beides.

Die letzte Viertelstunde kann teilweise entschädigen. Wenn sich die Fäden ordnen, mag man den abgesessenen Hintern vergessen und den ganzen Quatsch für marginal sinnvoll halten. Ich werde mir jetzt erstmal wieder Terminator 2 reinziehen. Sarah Conners Kommentar am Ende lässt mir immer noch eine Gänsehaut den Rücken herunterlaufen ("wenn selbst ein Terminator den Wert des menschlichen Lebens schätzen kann, werden wir es vielleicht auch einmal können"), während dieser Film eigentlich nur ein Achselzucken hinterlässt.

Es bleibt ein Film, den ich als "ärgerlich" bezeichnen möchte.


/* Spoiler - roter Alarm */

Schon allein das Konzept erscheint absolut sinnlos: Man kann in der Zeit zurückreisen, aber eine Leiche nicht spurlos verschwinden lassen? Demgegenüber erscheinen  "Zurück in die Zukunft" und "Terminator" wie reine Dokumentarfilme.

Jaja. Er muss sich selbst erschiessen, um den Mechanismus zu durchbrechen, sonst grüsst ihn morgen auch noch das Murmeltier...

Während der Film lief, lief in meinem Kopf schon die Satirefassung dazu: Sie treffen im Kornfeld zufällig Mel Gibson, der gerade "Signs 3" dreht und kurz darauf von einem De Lorean überfahren wird in dem Dr Who sitzt und Bruce Willis "run" zuruft - der Regenmacher wird von Dustin Hoffman ("Rainman") gespielt und Tom Cruise hat ein kurzes Cameo und im Abspann läuft "let´s do the time warp again"...

Filmkritik: "Claustrophobia"

Filmkatastrophe, die gerade mal so erträglich die übliche "niedliches Mädel wird gekidnappt und gefoltert" Story erzählt. Ich würde den Film überspringen und lieber "Misery" anschauen - ähnliche Idee - aber brillant umgesetzt (Details - die gesamte Story mit dem unvermeidlichen Ende und meine Kritik nach dem Trailer).

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=ZdXxhhgtPFU

/* Spoiler - ROTER ALARM - ich verrate die ganze Handlung, das Ende und die Fehler */

Der Film wirft uns wirklich gnadenlos alle Klischees auf die Mattscheibe: Da ist die angehende Tierärztin, sie kann keiner Ratte was zuleide tun, sezieren findet sie bäh. Ok. Der Film wird eine medizinische Ausrichtung haben. Es gibt auch noch den Typ, der als Kind von seiner Möchtegernfreundin 3 Tage lang eingesperrt wurde und jetzt mit einem Dachschaden durchs Leben rennt. Seine Strafe für die Peinigerin wirkt drastisch. Er setzt sie so unter Drogen, dass sie sich nicht mehr bewegen kann. Das schädigt aber ihre Nieren und so braucht er ab und zu "Nachschub" um sein diabolisches Spiel weiterführen zu können.

Logische Brüche:

- Er entführt erst das Mädel und klärt dann, ob die Organe kompatibel sind. Das ist nur einer der "Facepalm" Momente in diesem Machwerk. Mehrere Male entkommt sie ihrem Peiniger, aber macht es nie "richtig". Das mag man beim ersten Mal noch nachvollziehen können, aber spätestens beim zweiten Mal, sollte sie auf Idee kommen, den Typen final zu "terminieren". - glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass mit dem gezeigten Ventilator so viel Unterdruck erzeugen kann, dass ein Mensch ersticken kann (oder zumindest zu röcheln anfängt)? - an keiner Stelle wird erklärt, warum er am Anfang eingesperrt wurde. Sie geht einfach. Was soll das?

Aber am Ende wird alles gut und sie wird eine ganz tolle Schauspielerin - TOLL!

Filmkritik: "Who killed Marilyn?"

Mitten in der eisigen Kälte des juristischen Niemandslands zwischen Frankreich und der Schweiz liegt die Leiche eines Mädchens im Schnee. Die örtliche Polizei ermittelt rasch Selbstmord. Doch David, ein Krimiautor auf Ideensuche, interessiert sich für den Tod der Lokalschönheit und beginnt, ihre Geschichte zu ermitteln. Parallelen zu Marilyn Monroe und ihrem Tod werden immer deutlicher - was ist wirklich geschehen? Er scheint den Stoff für seinen neuen Roman gefunden zu haben.

Schrullig, romantisch und sanft witzig. So möchte ich diesen Film beschreiben, der eigentlich (räusper - mehr im Spoiler nach dem Trailer) so recht in kein Klischee passen möchte. Ein bisschen folgt er der Tradition von "Fräulein Smillas Gefühl für Schnee" . Aber auch wirklich nur ein bisschen.

Schaut ihn Euch an!

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=8BTxS_7b0l4

/* Spoiler - ROT (wichtige Teile des Endes werden verraten) */

Ich mag diese Geschichte, die weniger Krimi sein möchte, als verzwickte Liebesgeschichte. Marilyn (nennen wir sie weiterhin so) hat sich in den Krimiautor verliebt. Dabei sagt sie selbst "fürchte Dich vor Menschen, die vorgeben, Dich zu lieben, ohne Dich zu kennen". Hier scheint sie eine Ausnahme zu machen, wie in ihrem verspätet ankommenden Brief an David deutlich wird. Sie hat sich in ihn verliebt und er sich in sie. Tragisch.

Aber wer hat Marilyn eigentlich umgebracht? Die Jungs, die sie vergewaltigen wollten und ihr Drogen gaben? Der Polizist, der sie erstmal ruhig stellen wollte? Moralisch sind beide Taten zweifellos verwerflich; letztendlich ist Marilyn aufgrund eines ungünstigen Zusammentreffens mehrerer Ereignisse gestorben. Die Psycholgin, die ihr die finale Spritze setzte, ist dabei noch die Unschuldigste von allen.

Ein wiederkehrendes Motiv im Film ist die Ziffer "5" - die sich wie der Duft nach Chanel Nummer 5 (laut Überlieferung das einzige, was Marilyn Monroe im Bett trug) durch den ganzen Film zieht.

Filmkritik: "Ralph reichts"

Keinesfalls hätte ich Disney (und somit quasi Pixar Erbe) zugetraut, wieder einen animierten Film zusammenzurendern, der mich richtig umhaut. Ralph hat es geschafft! Ralph der Bösewicht eines guten alten pixeligen Videospiels hat langsam genug davon, immer "nur" der Böse zu sein. Er möchte auch einmal eine Medaille bekommen (wie der gute "Fixit Felix"). Ralph besucht die melancholisch depressive Selbsthilfegruppe der "ewig Bösen" seiner lokalen Spielhalle. Aber es reicht ihm wirklich und er geht auf Wanderschaft - auf der Suche nach dem heiligen Gral der Spielbösewichte, der Medaille der Helden ...

Mit sehr viel Gefühl für Detail vereint der Film die Jump´nRun Spiele der 80er/90er mit den Egoshootern der Jetzt-Zeit und einer liebenswert unterhaltsamen Story.

Genial versteckt - der Film strotzt nur so vor Anspielungen. Wer in seiner Jugend viel gespielt hat, wird sich freuen. Toll, wie alles zusammenpasst, was eigentlich gar nicht zusammengehört. Vom "Alice im Wunderland"-artig schrulligen König - dem Herrscher über das Zuckerland (mit seiner Nintendo Konsole) bis zur toughen Ego Shooter Blondine, die mit "Alien"-artigen "Bugs" (nette Doppelnutzung des Wortes) kämpft.

Absolut sehenswerter Streifen bei dem man auch wirklich gerne den ganzen Abspann über sitzen bleibt. Toller Soundtrack! Wer den Humor und die Story von "Monster AG" mochte, ist hier wirklich gut aufgehoben!

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=wbmQmpn9r30

Filmkritik: "Messages Deleted"

Ein Thriller erklärt den Aufbau eines guten Drehbuchs. Wider Erwarten funktioniert diese Idee des "Telefonserien" Autors Larry Cohen ("Nicht auflegen", "Final Call") unterhaltsam gut. Alles beginnt mit einem seltsamen Anruf und einer anschliessend aufgefundenen Leiche. Zwischendurch erfahren wir, dass unser Held - Verzeihung "Protagonist" - einen Kurs für angehende Drehbuchautoren gibt und selbst auch schon Drehbücher geschrieben hat. Die Handlung beginnt sich analog der Einführung des Dozenten zu ent- und verwickeln. Es mehren sich die Toten und auch die Verwicklungen.

Auch hier möchte ich wieder vor der Spoilerzone abbrechen (mehr nach dem Trailer).

Leider kämpft der Film gewaltig mit seiner deutschen Synchronisation. Diese ist nicht etwa schlecht übersetzt, sondern so lieblos ins Mikro geschlampt, dass sie die ganze Atmosphäre vernichtet. Ich empfehle eindringlich die Variante "englisch mit Untertiteln" für den vollen Genuss!

Nach dem genialen "Nicht auflegen" und eher sehr mässigen "Final Call" schafft Cohen einen spannend unterhaltsamen Thriller, der sich und das Genre gelegentlich auch etwas hops nimmt ohne lächerlich zu wirken. Nett!

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=yQUwjSn98Rk

/* Ende und Spoiler */

Was habe ich mich über das Ende gefreut! Der Twist dreht sich quasi ein paarmal um sich selbst. Der strenge "Drehbuchaufbau" scheint sich ja gelohnt zu haben. Das Drehbuch wird verkauft. Aber was war echt und wieviel gedichtet?

"Man schreibt am besten über das, was man selbst erlebt hat". Damit endet der Film. Und sein Drehbuch scheint gut geworden zu sein....

Auf eine gewisse Weise erinnerte mich der Film an "Schräger als Fiktion".

Filmkritik: "Love Birds - Ente gut, alles gut!"

Eine Filmkatastrophe, die man kommen sah! Ein verlassener "er" pflegt eine Ente, die ihm gerade im richtigen Moment zugeflogen zu sein scheint. Die Vogelexpertin im lokalen Zoo scheint ihm süss genug, erste gemeinsame Flugversuche zu starten. Aber leider hebt die Story nicht wirklich ab. Das unvermeidbare Ente / Ende, zieht sich ziemlich hin. Das hat auch seine guten Seiten: Ein  Mittagsschläfchen zwischendurch unterbricht die Handlung nur sehr marginal.

Langweiliger vorhersehbarer, humorarmer Film mit langweiligem Ente. Empfehlung für einen schnuckeligen Abend wäre von meiner Seite dann noch eher (wenn schon eine Ente im Titel vorkommen muss: "About a boy - oder der Tag der toten Ente").

Edit: Der Film hat ein Gutes: Den Queen Soundtrack.

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=ponc74tX5ZU

Filmkritik: "Priest of Evil"

Ein finnischer Film, der weniger durch die Innovation der Handlung, als durch die liebens- und hassenswerte Schrulligkeit der Akteure spannend unterhält. Ich weiss nicht genau, was für mich genau den Unterhaltungswert dieses Filmes ausmacht.

Da ist der Polizist, der seine Tochter auf grausame Art und Weise verloren hat und sich jetzt schuldig fühlt. Da sind seine Kollegen, die mal schnell einen Neonazi bei einem Verhör zusammenschlagen - obwohl sie wissen, dass der Gefolterte unschuldig ist. Und natürlich ist da der Irre, der religiös verbrämt mordet.

Also eine einigermassen "kaputte" Mischung.

Den Rest kann man sich quasi denken. Der "Priester" sammelt zum Glück keine Körperteile - was diesen Film noch relativ Sonntag-Abend tauglich macht. Hier werden keine "schweigenden Lämmer" geschlachtet, aber es gibt Tote.

Spannend, atmosphärisch und typenmässig interessant.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=oGgRkgG4nwM

Filmkritik: "Skyfall"

Ein Irrer Böser, eine schnuckelige Feldagentin und ein sarkastischer James brillieren in einem (endlich mal wieder) heiter selbstironischen "James Bond" Film. Der Beste seit langem!Ich weiss gar nicht mehr genau, worum es in der Handlung genau ging. Das interessiert auch wirklich keinen. Das Techno-Geschwafel zwischendurch grenzte zwar an Gehirnverletzung, aber das war doch bei "Bond" schon immer so.

Dafür läift die Action endlich einmal beinahe ohne Wackelkamera, Bond kämpft vor grossartig gewaltigen Hintergründen und die Sprüche glänzen wieder im altem Sarkasmus.

Sehr schön gefiel mit die Wiederverwendung des "Goldfinger" Aston Martins DB5. "M"s Anspielung auf den "Auswurf" Knopf erheitert sehr.

Mit der Zeitabfolge der Bond Filme  kann der Fan jetzt allerdings etwas ins Trudeln geraten: Der DB5  - ein Relikt der Vergangenheit - wurde in "Goldfinger" eingesetzt. Die Craig Reihe spielt aber vor dem ersten veröffentlichten Bond Film "Dr. No". Auch "Q" kokettiert mit der (Film)Vergangenheit: "Explodierende Stifte machen wir eigentlich nicht mehr". Der Fan versteht es als Sebstironie, allen anderen wird dieser Spass gar nicht auffallen.

Fantastisch war wiedermal der Übergang in die "Opening Credits". Eine wahre Augenweide - wie auch sonst der ganze Film. Der Grossteil der genialen visuellen Effekte wird allein durch die famose Wahl der Hintergründe und die Lichtsetzung erreicht, was die Schlägereien im Vordergrund (und damit Craig) zum Statisten werden lässt. Aber Saugut!

http://www.youtube.com/watch?v=gxljycZnD-U&feature=player_detailpage

/* Spoiler - gelber Alarm */

Der Kreis schliesst sich. "M", "Q" und Moneypenny sind (neu) besetzt. Jetzt wissen wir auch, warum Moneypenny James immer zum "Schiessen" findet!

Das Filmende ist ein typischer Bond: eigentlich hat er nicht wirklich mit Intellekt irgendetwas gelöst. Er wusste doch von dem geheimen Ausgang der "Hütte" noch gar nichts. Aber wen stört das bei einem Bond - äh - James Bond schon?

Edit (nach dem zweiten Mal anschauen) - habt Ihr´s gemerkt (Anspielungen auf alte Bond Filme in Skyfall)?

- als Bond in der Bar den Drink überreicht bekommt - sagt er "perfekt". Warum? Der Drink war geschüttelt (nicht gerührt)! - sie verwenden einen Spiegel, um den Gegner zu täuschen. In Goldfinger wird Bond mit einem Spiegel getäuscht und fährt sein Auto (genau der DB5, der gerade zerschossen wurde) gegen die Wand. - der explodierende Stift (über den sich Q so lustig macht), wurde in GoldenEye verwendet. - der "Gun Barrel Trailer" (die typische James Bond Intro Sequenz mit dem Blick durch den Lauf - man sieht Bond stehen bleiben und schiessen - das Bild wird rot) - diese Sequenz kommt ganz am Ende von Skyfall. Aber da gehört sie gar nicht hin. Oder doch? Denn "James Bond kehrt zurück"! Skyfall markiert den Beginn der "alten" James Bond Serie mit den Charakteren, die wir kennen.

Filmkritik: "Stolen" (2012)

Nicolas Cage hat bessere und wahrlich schlechtere Filme begleitet - ein Durchschnittsfilm mit Logikfehlern. Alles beginnt mit einem handelsüblichen Bankraub, der ein bisschen schief geht. Soviel zum Vorspiel.

Im Hauptakt versucht Nicolas Cage verzweifelt seine Tochter zu befreien (für diese Mission kehrte Herr Cage ja in der Vergangenheit auch schon aus der Hölle zurück: "Drive Angry"). Und er muss dazu das Geld auftreiben, welches bei dem Bruch verloren ging.

Da langweilt sich der Fachmann und der Laie geht eine Runde pinkeln.

Ok. So schlimm ist es nicht. Wenn der Film nicht zwei grossartig katastrophale Logikfehler hätte (siehe den Spoilerteil nach dem Trailer), würde ich ihn bedingt als gepflegte Einschlafhilfe empfehlen.


/* Spoiler - gelber Alarm - Filmfehler - Logikfehler  */

Der Facepalm des Films: ein Einbeiniger betäubt Herrn Cages Tochter und hieft sie nachher in den Kofferraum. Da schreit der Realist in mir "Einspruch - grober Unfug - er kann das Mädel da nie reinheben!". Hier waren Profischlamper beim Drehbuch zu Werke. Und ich rede gar nicht von der "GPS im Kofferraum" Szene. Bin ich denn der Einzige, der es für gewagt hält, im Kofferraum eines Taxis etwas zu verstecken, was der Fahrer nicht gleich finden soll. Ein TAXI ist ein Gefährt, das Leute und Gepäck transportieren soll. Facepalm!

Das "Finale": Don´t get me started! Er macht den Job nochmal.Was habe ich geschluckt.... Er brennt sich durch den Tresorboden. Und schon wieder möchte der N24 Zuschauer in mir "Einspruch" rufen. Tresore werden niemals nur mit Stahl verkleidet. Die Erbauer solcher Anlagen rechnen nämlich mit so einem Angriff. Eine simple Stahlbetondecke nach der Stehlplatte hätte Herrn Cages Werkzeug aufgehalten.

Richtig clever fand ich die Idee, das Gold einzuschmelzen. Freut Euch, es könnte schlimmer kommen und es kommt schlimmer. Ein Feueralarm! Was für ein Unsinn. Seismische Sensoren, Bewegungsmelder und Lasergitter - daran haben wir uns gewöhnt, aber ein Feueralarm im Tresorraum? Forget it!

Das "absolute Finale". Kein Filmfehler, aber wieder ein Facepalm Event. Wir erinnern uns, dass Herr Cage ja immer wieder als Superhirn bezeichnet wird. Dieses Superhirn kommt auf die Idee, das Auto mit seiner Tochter im Kofferraum zu wassern. Nur weil der Karren ein bisserl brennt? Hätte er die "Car-escape" Mythbusters Folge gesehen, hätte er gewusst, dass der Wasserdruck es ihm unmöglich machen wird, den Kofferraum zu öffnen - bis alles unter Wasser steht. Er kriegt seine Tochter ohne Wasser viel schneller aus dem kokelnden Auto!

Ganz grosses Kino sieht anders aus.

Filmkritik: "Killer Joe"

Was für ein Genuss: Ein ganz ganz schwarz humoriger westernartiger Krimi, der absolut nach meinem Geschmack, nichts so anpackt, wie man es erwarten würde. "Warum, eigentlich bringen wir unser Mutter nicht um?" - So richtig neu kommt uns diese Idee nicht vor. Auch der Profikiller, der eigentlich Polizist ist, klingt doch wirklich nach einer Handlungsvariante, die zum Gähnen animieren könnte. Tut sie aber nicht!

Die Geschichte lebt von den absurd skurrilen Charakteren. Pappi (grossartig von  Thomas Haden Church interpretiert) und Sohn kriegen zusammen nicht wirklich irgendetwas gebacken. Dottie (Juno Violet Temple) - die Tochter - wird wohl an keinem IQ Wettbewerb irgendeinen Platz gewinnen können (mehr dazu im Spoiler nach dem Trailer).

Zur Handlung: Die dreiste Nulpenbande braucht die Versicherungssumme Dotties leiblicher Mutter, um diverse Probleme zu lösen und den den Killer zu bezahlen ("Keine Kohle - keine Leiche"). Leider macht "Killer Joe" aber nur Prepaidgeschäfte. Man einigt sich auf einen Kompromiss und hier kommt Dottie als "Sicherheit" ins Spiel...

Der Film verheddert sich mehr und mehr in absurd geni(t)alen Details: er gewinnt meinen persönlichen Preis für den "geschmackvollsten"  Blowjob der Filmgeschichte (nachdem "Drive Angry" weiterhin den Preis für den "Spannendsten Beischlaf" hält). No Spoilers ;-)

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=UFfKh-DJXXE

/* Spoiler ROTER Alarm */

Der Star des Films ist eigentlich Dottie: Blond und gehirnreduziert. Sie wurde von Ihrer Mutter mit einem Kissen beinahe umgebracht  und der Sauerstoffmangel tat  ihrem Gehirn wohl nicht gut. Sie ist Jungfrau (auch das noch), sie ist unschuldig. Denn als einziges Mitglied dieser "schrecklich netten Familie" hat sie keinen Anteil an den Mordplänen, aber im Grunde genommen blickt sie als Einzige, was wirklich vor sich geht.

Killer Joe hat die Lage und die Familie fest  im Griff. Nur am Ende nicht mehr. Er hat seine Coolness verloren und Dottie ihre Unschuld.

Aberwitzig fand ich die Blowjobszene. Welch grossartige Idee! Das Spiel mit dem Hühnchenschlegel taugt auch noch für einen "geschmackvollen" Auftritt von Chris. Geniale Idee!