Filmkritik: "Inside Llewyn Davis"

Der neue Film der Coen Brüder verspricht eine "Reise ins Ich" von Llewyn Davis. Wer auch immer dieser Davis ist - möchte man unwillkürlich hinzufügen.

Llewyn Davis kämpft mit sich, seinem Leben und vor allem seiner Passion - der Musik. Wir begleiten ihn auf seinem sympathisch holprigen Weg von Auftritt zu Auftritt von rauchiger Kneipe zur Schlafgelegenheit für eine Nacht; und das Spiel beginnt von neuem.

Zur Handlung sollen die Coens mit einem Zwinkern im Gesicht gesagt haben: "Der Film hat keine, dafür haben wir eine Katze reingeschrieben".

Auf eine positive Art und Weise bestätigt das belichtete Zelluloid diese Aussage. Was den Film aber auch in gar keinster Weise abwertet.

Inside LLewyn Davis zeichnet sehr liebevoll das Bild eines Folk Sängers, der auf der Straße seines Misserfolgs über mehr als eine Katze stolpert. Stimmungsvoll, bildgewaltig, ideenreich und nicht zuletzt humorvoll skizzieren die Coens eine Woche aus dem Leben dieses Menschen.

Am Ende des F1lms... nachdem der
großartige Soundtrack verstummt ist und die Leinwand dunkel wurde, war ich beeindruckt und verwirrt - weil mir dieser gebeutelte Dauerverlierer Llewyn doch ans Herz gewachsen war ich (ich muss es gestehen) aber auch nicht alles verstanden habe. Denn Llewyns Leben verläuft im Kreis und so haben die Coens auch den Film konzipert und wohl ein klein wenig Verwirrung "eingebaut".

Mehr werde ich hier nicht verraten. 

(Gesehen in OmU)

Zerobrain motzt: "Du hast ja auch so eine teure Kamera..."

... wir (dazu zähle ich alle, die mit dem Knippsen aufgehört und dem Bildermachen angefangen haben) hören das des Öfteren. Zweibeinige Säuger sehen etwas, was sie als Kamera identifizieren, die teurer ist als die in ihrem Iphone und dann pixelscharf schließen, dass ihre verINSTAGRÄMTEN Bilder nur aus ebendiesem Grund ("die war ja nicht SO teuer") nichts taugen.
Nicht etwa, daß ihre Kunstwerke völlig unscharf, katastrophal ausgeleuchtet oder - und das ist der wahre Grund - nichts zeigen, was irgendein Schwein aus dem Schlamm hervorlocken könnte - sicher NICHT!

 

Die obigen Bilder (bis auf das letzte) wurde alle am gleichen Tag gemacht. Innerhalb von 2 Stunden. Gerne dürft Ihr draufklicken, sie in Gross betrachten und kritisieren. Dann guckt Euch die nächste Galerie an - so sehen die Bilder direkt nach dem Import aus.

Ich möchte zeigen, wieviel in vielen Fällen eigentlich "nach der Kamera" passiert. Zugegebenermassen habe ich hier extreme Beispiele verwendet. Die Kunst besteht eben einfach oft darin, zu sehen, wie das Bild nach der Bearbeitung aussehen könnte - und es dann doch wegzuwerfen und ein ganz anderes zu bearbeiten ;-)

Es gibt eigentlich nur zwei, drei wichtige Dinge beim Fotografieren. 

  • Zur richtigen (Licht)Zeit am richtigen Ort sein
  • Eine Kamera dabei haben (und wissen, wie sie funktioniert) 
  • zu Hause beinahe alles dem digitalen Mülleimer zuführen
  • einen verregneten Sonntag abwarten und Youtube Tutorials zu Bildbearbeitungssoftware anschauen. 

Am Ende: Ich möchte Euch noch die Kamera vorstellen, die diese Bilder möglich machte....  nicht viel größer als ein Iphone und deutlich billiger.

 

20120211-IMG_0048-Bearbeitet.jpg

Filmkritik: "Prakti.com"

Das "Kleine Gehirn" möchte bitte im Google Paradies abgeholt werden - es hat sich "versehentlich" abgeschaltet. Wie komme ich nur drauf? Es ist doch alles so schön bunt hier!

Was tut sich in "Prakti.com"?

Die beiden minderausgebildeten - aber natürlich extrem lebenserfahrenen (hüstel) - Protagonisten kollidieren, nachdem sie - natürlich ohne Schuld - ihren Job verloren haben - mit der schönen neuen bunten Google Welt. 

Sie machen ein Prakticom - äh kum - wie auch immer. Und sie haben keine Ahnung. 

Ab hier hüpft aus dem Google + Imagefilm einer der üblichen amerikanischen "Ihr könnt es schaffen, wenn Ihr Euch nur alle anstrengt" College - Filmkatastrophen (normalerweise als Sportlerdrama getarnt). 

Schon die erste Viertelstunde zeigt sich gut für die Begründung der Prügelstrafe an den Drehbuchautoren: Viel zu lange kämpft der Held damit die "Kostenlos Kultur" auf dem Google Campus downzuloaden. Die Drinks sind umsonst und ja die Bananen auch  ja auch zwei Bananen und auch drei. Das zieht sich und zieht sich.

Ich möchte das Ende nicht vorwegnehmen. Hier haben die Autoren mal so richtig reingehauen. Ein wahres Ideenfeuerwerk entzündet sich in den letzten Minuten und lässt den Zuschauer mit offenem Mund im Sessel nach Luft googlen. 

Leider war das gelogen. 

Am Ende des F1lms: Es gibt wenig Wetter, das schlecht genug ist, den Tag anstatt im Freien mit diesem Film zu verbringen. Vielleicht ein Tornado oder ein Tsunami.

 

Filmkritik: "Man of steele"

Nüchtern betrachtet sollte man die erste Viertelstunde des Filmes besser unter Alkoholeinfluss genießen. 

Da mag die Grafik, der Sound und die Schauspieler noch so SUPER engagiert rumwerkeln, allein die peinlich affektierten Dialoge und die stete Wackelkamera machen die Krypton Sequenz SUPER nervig. 

Von hier an wirds besser: Alle geben sich erfolgreich Mühe, den fliegenden Kerl entstiegen aus einer tollkühnen Kiste auch mit Cape nicht SUPER peinlich rüberkommen zu lassen. Im Zeitraffer lasert sich Superboy zu Superman, trifft eine ehrgeizige Reporteuse (völlig unerwartet) und würde sich ja für den Weltfrieden (beinahe wie Sandra Bullock) opfern, wenn man ihn nur ließe.

Alles in allem ein durchaus erträglich unterhaltsamer Film, der allerdings an ein paar Stellen die Gelegenheit zur ironischen Selbstreflexion überfliegt. 

Am Ende des F1lms: Superman in seiner bisher minimal nervigsten Gestalt verbreitet das "Cape der Guten Hoffnung" (wer den Film gesehen hat, wird diese Bemerkung witzig finden), erscheint aber SUPER verkrampft - mögen die Mädels auch unter seinem Laserblick dahinschmelzen... 

 

 

Filmkritik: "Alles eine Frage der Zeit"

Ich kenne wenige "partnertaugliche" romantische Komödien, die mit Zeitreisen in irgendeiner Form zu tun haben ("Vierdimensional denken Marty!"). "Alles eine Frage der Zeit" empfand ich als einen durch und durch "angenehmen Film.

Die Idee:

Tim hat so seine Probleme mit den Mädels. Doch zu seinem Glück, kann der männliche Zweig der Familie (ganz ohne Fluxkompensator) in der Zeit reisen - zwar mit Einschränkungen, aber dazu später mehr.

Die Umsetzung: 

Der Film erinnert passagenweise ein klein wenig an "Und täglich grüßt das Murmeltier"; die hier präsentierte Variante des Stoffs betont mehr Tims erkenntnisreiche Reise auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und einer funktionierenden Beziehung.

Anfangs möchte man gerne mit Tim tauschen. Was für Möglichkeiten hätte man mit dieser Gabe?

Die Meinung (also meine)...

Für mich schafft der Film einen ganz gut ausbalancierten Kompromiss zwischen komischen und melancholischen Handlungselementen. Dies ist keine "Gaga Zeitreisekomödie", sondern ein netter ruhiger Familienfilm mit Unterhaltungswert. 

Manchmal störte mich etwas der beinahe sichtbare "Kochlöffel der Moral". Der Film schreit einem ab und zu seine Botschaften wirklich mehr oder minder unsubtil ins Gesicht: "Genieße jeden Tag" - ich hoffe, das war jetzt kein Spoiler (der kommt erst nach dem Trailer).

 

/* Spoiler - Fehler im Film */ 

Hier darf man sicherlich nicht zu streng mit dem Drehbuch sein. Eine Kleinigkeit ist mir dennoch aufgefallen:  

Eine Beschränkung des Zeitreisen in diesem Universum ist jeweils die Geburt des letzten Kindes. Das klingt vollkommen plausibel. Wir denken an den "Schmetterlingseffekt". Eine winzige Änderung in der Vergangenheit und eine andere Samenzelle befruchtet die Eizelle. Und plötzlich hat man ein anderes Kind - "Überraschung!". Dies klingt logisch und nachvollziehbar.

Aber: Dann sollte der frühestmögliche Rückreisepunkt die Zeugung (also eigentlich die Befruchtung der Eizelle) sein und nicht die Geburt.  

Filmkritik: "Gravity"

Meiner wesentlichen Meinung nach stellt "Gravity" für die nächste Zeit die Referenz, was 3D Technik und virtuelle Achterbahnfahrten angeht. Unbedingt im Kino und unbedingt in 3D konsumieren!

Sandra Bullock und Geoge Clooney schweben zusammen "über den Wolken". Sie reparieren vom Space Shuttle aus das Hubble Teleskop. Aber dann geht alles sehr schnell drunter und drüber!

Ein wahnsinnig gelungener Film. Auch für nicht Scifi Fans (mit stabilem Magen). Sandra einmal ohne "Netz" und doppelten Boden - hier wirklich extrem auf "Speed". Clooney hat wenig Zeit zum Kaffee trinken. Ihm geht eher ziemlich die Düse.  

Die beiden schaffen das perfekte Ambiente für ein spannendes 3D Actionsspektakel in absolut atemberaubender Optik und sogar einmal recht akkurater Physik (mehr im Spoilerbereich nach dem Trailer).... 

 

/* Spoiler - Physik und Gravity */ 

Hier scheint das meiste richtig gemacht worden zu sein. Einzig unklar blieb mir, warum der Funkverkehr so konsequent abbrach. Ein Funkamateur kann mit ihr reden, aber die NASA schafft es nicht, irgendwo eine Relaisstation aufzutreiben - das klingt unglaubwürdig. Dramaturgisch macht dies zwar Sinn, etwas später hätte aber die Funkverbindung ein Handlungsloch flicken können:

1. Niemand glaubt, dass sie die chinesische Kapsel "einfach" so starten könnte. Oder verbauen die Chinesen "OEM" Ware aus Russland? 

Aber zurück zum Anfang: die Trash Kaskade scheint eine reale Gefahr darzustellen: Ein Trümmerteil rast in einen Satelliten, daraus lösen sich weitere Trümmer, die wiederum weitere Satelliten zerstören und so weiter.

Das Problem hierzu: Die Fernsehsatelliten (und viele Kom. Sats) stehen auf der geostationären Umlaufbahn (etwa 36000km Höhe). Da ist sehr viel Platz im Weltraum und es erscheint unwahrscheinlich, dass sich die Kettenreaktion derartig schnell ausbreiten könnte... 

Aber - und jetzt kommen wir zum Punkt: 

2. Das Spaceshuttle fliegt viel tiefer (so 200km-400km). 

3. Clooney driftet viel zu stark von ihr weg. Als er sich an ihr festhält müssten sich die Geschwindigkeiten angeglichen haben. Die einzige restliche resultierende Kraft entsteht dadurch, dass er weiter weg von ihr, näher an der Erde und damit etwas (!) mehr der Schwerkraft ausgesetzt ist (dieser Effekt sollte marginal sein). 

 Überraschenderweise hat die BILD Zeitung noch ein paar Punkte mehr veröffentlicht, die ich gut finde (Link auf BILD)

Die BILD beklagt sich, dass Sandra als Ärztin vorgestellt wurde, aber als Weltraumklempner arbeitet. Ich kann mich nicht mehr an den Wortlaut erinnern, aber ich dachte mir: "Die wird im Krankenhaus an einem bildgebenden Dingsbums gearbeitet haben" - das macht auch Sinn, wenn sie am Detektor des Hubble arbeitet. Möglicherweise ein Übersetzungsfehler.

Nachtbilder in Stuttgart mit der "kleinen" (Canon S100)

Neulich nachts noch etwas rumgestanden... ich war mal wieder zu früh und der Kollege nicht überpünktlich ;-) 

Zeit für ein paar kleine Experimente. Die Bilder sind mit so 1/6 - 1/8s gemacht. Jeder normale Mensch hätte ein Stativ dabei gehabt und hätte die tollen ultralangen Belichtungszeiten ausprobieren können. Ich nicht. Dafür sieht man ganz andere interessante Effekte (aufs Bild klicken zum Gross ansehen).

 

Im linken Bild sieht man eine ganz nette Reflexion auf dem Autodach. Im zweiten das Pulsieren der LED Rücklichter (auch wenn  das Bild etwas verwackelt ist). Im rechtesten Bild hat mich die Dynamik überrascht: Es wurde zwar - wie alle anderen Bilder nachbearbeitet - der Himmel ist aber echt. Das hat doch was von "End of Days" - oder?

Filmkritik: "White House down"

Roland Emmerich beginnt sich mehr und mehr zum Uwe Boll (wer ist das?) des "Amerikanischen Heimat-Trashs" zu entwickeln. Der Film zeigt, dass es beim Fremdschämen keine Grenze nach oben für den Zuschauer geben muss.

Die Story scheint nicht neu. Das Weiße Haus und der Präsident werden angegriffen. Geiseln genommen. Bla Bla Bla. Ein einsamer Held mit Familientrouble rennt mit einer Kanone blutverschmiert durchs Mündungsfeuer.... Bla Bla Blub Blub..

Also eine Mischung aus "Airforce one" und "Stirb Langsam" oder eben ein Film wie "Olympus has fallen" (der gegenüber "White House down" wirkt wie Albert Einstein gegenüber einem Backstein. Hier noch  ein Link auf Zerobrains Kritik dieser deutlich besseren Variante des Themas).

Während Emmerich in "Indepence Day" (für mich) sehr deutlich ironisch den ganzen übertriebenen Patriotismus darstellen konnte, muss ihm inzwischen diese Fähigkeit entfleucht sein. Der "Running Gag" seiner letzten Filme bleibt wohl entweder, Dinge auf das Weiße Haus zu werfen (Flugzeugträger beispielsweise) oder das Teil einfach zu sprengen (siehe ID4).

Wie wird das Märchen wohl diesmal enden?

Ich verrate es nicht. Der Film wäre eigentlich leidlich (v)erträgliche, wenn man die meisten Text Passagen streichen und dafür lieber im Hintergrund Helge Schneider "Katzeklo" trällern lassen würde.

Ich sehe durchaus in einigen total überzeichneten Szenen die Ironie (die Jets, die von der Verkehrskamera geblitzt werden, kann man ja nicht wirklich ernstnehmen). 

Am Ende des Tages scheint mir dieser Ironie aber eine Ausrede zu sein. Wie Emmerich den Präsidenten sagen lässt: Es geht darum wieder gewählt zu werden.

Und um den Weltrieden (siehe auch "Miss Undercover").

 

 


http://youtube.com/vipmagazin ... http://facebook.com/vipmagazin1 ... White House Down (deutscher Trailer / Trailer deutsch german HD) - Kinostart: 05.09.2013 --- Bitte ABONNIEREN nicht vergessen: * http://www.youtube.com/vipmagazin * http://www.youtube.com/gamesmag * http://www.youtube.com/LeinwandTV * http://www.youtube.com/WissensMagazin DANKE! :) --- * Aktuelles Kinoprogramm - Neustarts der Woche: http://www.youtube.com/playlist?list=PL1E36AB7080054692 * Kino-Charts: http://www.youtube.com/playlist?list=PLABA5DBBEC7803A56 * Die neuesten Kinotrailer: http://www.youtube.com/playlist?list=PL33EA698DF5D430C7 * Die neuesten Gamestrailer: http://www.youtube.com/playlist?list=PLD341D058DE477717 --- Offizieller deutscher Kino-Trailer zu dem Film "White House Down".

Filmkritik: "Aushilfsgangster"

Eddie Murphy und Ben Stiller - der ergraute kleine Horrorladen der ehemalig komischen Amerikanischen Filmindustrie - und ein paar andere versuchen sich an einer Gangster Schmonzette. 

Die Angestellten eines Apartment Komplexes ("Der Tower") trifft es wie eine Wirtschaftskrise aus heiterem Aktienhimmel: Der "Grosse Verwalter" im obersten Stockwerk hat Ihren Pensionsfond geerdet.

Wir werden alle sterben! 

Der Plan sieht vor, sich das Geld zurück zu holen. Mehr Story ist nicht nötig - uns könnte trotz der Gähnen-erweckenden Drehbuchhandlung unterhaltsame 90 Minuten erwarten. 

"Unterhaltsam" lasse ich durchgehen. Der Film plätschert fröhlich vor sich hin, ohne peinlich oder übertrieben nervig zu sein. Eddie wirkt lustlos (oder sagen wir "alt") - vorbei scheinen die Zeiten eines "Beverly Hills Cop" - und zwar wohl für immer.  

Die Haupthandlung hält einen einigermaßen vom Einschlafen ab; ich vermisste aber am Ende Konsistenz (oder wenigstens einen Hauch von Logik - siehe im Spoilerbereich hinter dem Trailer) und Raffinesse. 

Am Ende des (Film)Tages: Familienfreundliche leichte Unterhaltung im Werte der Leihgebühr einer DVD - nicht mehr.

 

Jetzt auf Blu-ray & DVD - http://www.facebook.com/Aushilfsgangster Unter der Regie von Actionspezialist Brett Ratner („Rush Hour" 1-3) und mit einer außergewöhnlichen Starbesetzung um Ben Stiller, Eddie Murphy, Casey Affleck und Matthew Broderick schickt „Aushilfsgangster" ein paar ganz normale Typen auf einen verwegenen Einbruchscoup.

/* Spoiler - Fehler - in Aushilfsgangster */ 

Das Ende hat mich "verwundert" - nennen wir es mal so - was passiert?

Sie bugsieren das "Goldfinger" Auto über den Aufzug. Bis dahin finde ich die Idee sogar clever: Sie lassen den Aufzug im daraunter liegenden Stockwerk stehen, öffnen die Türen darüber und "werfen" das Auto rein. 

In der nachfolgenden Handlung sieht man aber, dass der Aufzug wieder nach oben fährt und an der Decke andotzt. Ich folgere daraus, dass das Appartment die oberste Haltestelle des Aufzugs sein muss. 

Wie wollen sie am Ende das Auto auf das Dach bekommen haben? 1 Tonne Gold? 

Und noch etwas: Am Ende wird gezeigt, wie sie einzelne Teile des Autos in Händen halten (alle aus Gold). Spätestens bei den Zahnrädern ist das totaler Unsinn. Gold ist zu weich für diesen Einsatz. Es müsste dazu legiert werden und das macht viel zu viel Arbeit. Dieser Fehler erscheint vollkommen überflüssig, da eine Karosserie aus Gold auch schon gereicht hätte. 

Film/Doku Kritik: "African Safari 3D"

African Safari 3D verkörpert einen wunderschönen Streifzug durch Afrika zu Lande und aus der Luft. Das alles in ganz annehmbaren 3D.

Ich denke, der Film wurde zur Hochzeit des 3D Booms geplant, heute würde man vielleicht eher auf eine höhere Auflösung (4K Aufnahmen) setzen als auf 3D. 

Nichtsdestoweniger arbeitet diese Doku auf recht charmante Weise mit den 3D Effekten. Der Zuschauer sitzt mit im Jeep, wenn sich der Elefantenrüssel unseren Dokumentarfilmern entgegenstreckt. Man mag das kritisieren als "Jahrmarkteffekt", uns hat es gefallen. 

Erstaunlich, mit welch kleinen Kameras dieser Film möglich wurde (eine IMAX 3D Kamera hätte man kaum an den Ultraleicht Flieger hängen können). Allerdings hatte ich immer wieder das Gefühl, dass der Film durchaus detailreicher hätte sein können. Aber das bleibt Jammern auf hohem Niveau. 

Für mich ein sympathischer, familienfreundlicher Film ohne viel Pathos oder aufgesetzte "Disney" Wildlife Story. 90 Minuten Trip durch Afrika. Nicht mehr oder weniger! 

 

African Safari 3D - deutscher Trailer HD In eindrucksvollen Bildern nimmt AFRICAN SAFARI 3D uns mit auf eine Reise zu den spannendsten Landschaften und Tierwelten unseres Planeten: Löwen an der Küste von Namibia, vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashörner und badende Wüstenelefanten im Okavango Delta.

Angelesen... Buchkritik: "Diabolus"/"Digital Fortress" (Dan Brown)

Auf der Höhe der NSA Affaire erscheint das Buch "Diabolus" (engl. "Digital Fortress") anfangs ein beängstigend realitätsnahes Szenario zu beschreiben: In dieser Fiction verfügt die Agentur über einen geheimen Rechner, der alle Codes in endlicher Zeit (kleiner eine Stunde) brechen kann. Bis plötzlich der übliche gefrusteter Programmierer einen perfekten Code erschafft, an dem sich die Maschine verschluckt.

Ab hier folgt das übliche Agentenspiel. Ich habe das Buch bei 20% in die ewigen Kindle Jagdgründe befördert - warum? 

Dan Brown beschreibt viele Details in seiner Welt haarklein richtig ... und macht dann (gewollt?) einige Fehler, die dieser Präzision vollkommen zuwiderlaufen. Die simple Grundidee seiner Geschichte schreit leider nach diesen Fehlern, sonst würde sein Kartenhaus der handlugstreibenden Logik in sich kollabieren. 

Jeder Cryptographie Laie wird aufstöhnen (ich verrate nicht mehr, als man nach den ersten 10% des Buches wissen kann und wird): Eine Maschine, die alle möglichen "Passworte" eines Codes durchprobiert (so schreibt es Brown in der englischen Fassung des Buches), muss trotzdem den Mechanismus dieser Verschlüsselung kennen. Ab dann funktioniert der Ansatz, der in "Digital Fortress" beschrieben wird. Die Erklärung aber, was an dem neuen Code so revolutionär sein soll, bleibt vollkommen wirrer Unfug. 

So schlimm wäre das allein nicht. Wenn nicht der Logikrahmen des Romans an diesen Ideen aufghängt wäre wie an einem "Siemens Lufthaken". Stelle man sich einen Code wie eine Schwarze Kiste vor und das Passwort wie eben ein Passwort das man eingibt, damit die Kiste das richtige auswirft...

Sind Sie noch bei mir...? Gut Dann weiter...

Jeder Code funktioniert so! Auch aktuelle RSA Crypto. Ein "Brute Force" Codebrecher macht nichts anderes als alle möglichen Passworte unheimlich schnell einzugeben und das Ergebnis zu prüfen. Das kann im schlimmsten Fall länger dauern als das Universum alt ist (mit heutigen Rechnern). 

Maschinen zum Codebrechen werden so opitimert, dass sie den obigen Vorgang möglichst schnell durchwurschteln. Das ist alles und das funktioniert auch so und nicht wie bei Hern Brown beschrieben.

Zweites Problem: Wie hinerlasse ich einen Schlüssel für den Fall, dass mir etwas passiert? Hierfür gibt es geniale Verfahren, bei denen das Wissen nicht bei einer Person, sondern einer Gruppe hinterlassen wird und sich mindestens (beispielsweise)  zwei Leute einig sein müssen, diesen Schlüssel zu "finden". Ein Profi würde das Problem so lösen.

Ich schweife ab...

Das funktioniert übrigens so: angenommen, man möchte einen Punkt auf der Landkarte geheim halten und es soll mindestens zweier Leute bedürfen, diesen zu erlangen: 
Man lege eine beliebige Gerade durch den Punkt. Diese enthält unendlich viele Punkte. Jeden dieser Punkte kann man an eine Person weitergeben. Niemand kann mit seinen Koordinaten alleine die Gerade wiederherstellen. Es müssen mindestens zwei sich zusammentun. Als Zusatzinfo fehlt nur noch, dass beispielsweise die Gerade den x. Breitengrad in diesem gesuchten Punkt schneidet.

Das war grob vereinfacht. Das Thema ist komplex und überschreitet schnell meinen Horizont. 

Alternativen zum Buch: Der Film "Sneakers" bleibt so herrlich unter der Oberfläche, dass man ihm seine Fehler nicht übel nimmt. So gehts auch. Und eine Story, die einen nicht nach 20% des Buches langweilt, soll auch helfen.

Daniel Suarez´  Bücher kann ich demgegenüber wärmstens empfehlen: Siehe hier und hier. Suarez´ malt mit sehr präzisen Strichen eine Zukunft die quasi nur einen Steinwurf entfernt scheint und ... beängstigt, gerade weil sie so möglich erscheint.

 

 

Buchkrtik: "Redshirts" (John Scalzi)

Eine Warnung vorweg: Wer den Titel dieses Buches nicht eindeutig der Fernsehserie "Star Trek" zuordnen kann, gehört wohl leider nicht zum Zielpublikum dieses Werkes.

Für alle anderen, die sich noch an die Zeiten erinnern können, als Kirk und Spock in der "guten" alten Star Trek Serie alle Nase lang irgendwohin "gebeamt" werden wollten, anstatt sich einfach ein (Space)Taxi zu nehmen - hier als kleiner Auffrischer: Rote Hemden tragen in der alten Star Trek Serie die Leute vom Sicherheitsdienst. Und deren Lebenserwartung gestaltet sich meist verschwindend kurz (sofern ihr Name nicht in den opening Credits auftaucht). Bei Ausseneinsätzen sterben die "neuen Gesichter" mit den roten Hemden ("Redshirts") gerne einen dramatischen Tod.

Das Buch beginnt mit der Darstellung des Lebens auf einem Raumschiff, das so ein klein wenig an Star Trek erinnert. Mit viel Augenzwinkern wird auf die seltsamen Zufälle in vielen Episoden an Bord und die mangelnde Lebenserwartung einiger Gruppen der Besatzung eingegangen. Dies füllt die ersten 30% des Buches und erschien mir bisweilen sehr kurzweilig, dann aber auch wieder etwas in die Länge gezogen. 

Jetzt aber wird das Buch spannend und originell. Ich verrate nicht wieso (vielleicht will es jemand doch noch lesen). Was bisher vollkommen unlogisch wirkte, erscheint jetzt in einem neuen Licht und plötzlich war mein Interesse geweckt:

Wie wird diese Sache ausgehen? 

Leider war Ich voreingenommen, durch ein grossartiges Youtube (siehe unten) Video einer Lesung Scalzis mit Wil Wheaton (dem "Wesley Crusher" aus Star Trek Next Generation).  Kenner der alten und der neuen Star Trek Serie werden bei dem Video ihre helle Freude haben. Diese Episode halte ich für eine der grossartigsten Star Trek Parodien überhaupt und ich wartete gespannt, wann das Buch "Redshirts" diese Latte überspringen würde.

Leider kommt genau diese Szene im Buch gar nicht vor. Mit Verlaub: dieses Video kondensiert soviel mehr Humor und liebevolle Kritik an den Macken von Star Trek als das ganze Buch, sodass ich "Redshirts" am Ende als Mogelpackung empfand - warum?

"Redshirts" beginnt etwas langsam, gibt dann aber stetig mehr Energie auf die Handlungsmatrix. Irgendwann wird John Scalzi dem Leser eine geballte Ladung Humor Torpedos entgegenfeuern. Erwartet selbiger. Die Ziele wurden eingegeben, die Referenzen gesetzt. Der Captain ruft "Feuer" und die Handlung schrammt in die Bedeutungslosigkeit des Humorhorizonts eines Schwarzen Loches. 

Sehr schade. Schaut Euch das Video an und spart Euch das Buch. Scalzi kann es doch! Könnte bitte jemand das letzte Drittel überarbeiten!?

 

 

At Scalzi's "Redshirts" book signing in Burbank, CA. He and special guest Wheaton read a short set in the "Redshirts" universe.

Filmkritik: "RED 2" (R.E.D. 2)

"RED 2 hat die ihm übertragenen Erwartungen zur Zufriedenheit erfüllt" (könnte in einem Arbeitszeugnis stehen).

Handlung: Frank (Bruce Willis) versucht gerade mit seiner Freundin ein beschauliches Leben zu führen, als der unvermeidliche John Malkovich die Idylle jäh beendet. Und plötzlich scheint buchstäblich die ganze Welt (inclusive Cathy Zeta Jones) hinter dem verrenteten Trio her zu sein (Bedeutung "R.e.d" = retired extremely dangerous).
 
Ich werte den Grundplot als eine saubere Basis für einen soliden Actionstreifen - der Spass macht, aber auch gegenüber dem ersten Teil etwas nachgelassen hat:

Warum?  Franks Freundin nervt (gesehen in der OV). Mary-Louise Parker  versucht ihr bestes, den Spaghat zwischen naivem Mädel vom Land und Revolverheldin unterhaltsam zu gestalten - und scheitert.

Bruce Willis hingegen und seine "Gäste" spielen auf Höchstform und gefallen - soweit das Drehbuch sie lässt. Malkovich wirkt zu normal - denken wir nur an die "Schweinenummer" im ersten Teil oder seine Angst vor Satelliten und Paranoia gegen Flugzeuge. Das war unterhaltsame Action! Im zweiten Teil spielt er nur noch seine eigene Kopie.

Athony Hopkins - extrem geniale Besetzung für die Rolle - scheint zu wollen aber nur wenig zu dürfen. Dieser Mensch hat "das Schweigen der Lämmer" zur Hälfte zum Erfolg geführt. Lasst ihn einfach spielen!

Gegen Ende gewinnt der Film merklich an Fahrt und der Unterhaltungslevel erreicht Normalniveau.

Gegenüber dem ersten Teil bewerte ich diesen Film als zwar schlechter, aber auf jeden Fall war dies einer der besten Bruce Willis Filme dieses Jahr (Stirb Langsam V war grausig, Looper unlogisch und "the Expandables II" peinlich). 

Wer den ersten Teil nicht gesehen hat, sollte dies sofort nachholen. R.E.D. brilliert nahezu vor genialen Ideen, die sogar eine Mythbusters Folge inspiriert haben.

http://youtube.com/vipmagazin ... http://facebook.com/vipmagazin1 ... R.E.D. 2 (deutscher Trailer / Trailer deutsch german HD) - Kinostart: 12.09.2013 --- Bitte ABONNIEREN nicht vergessen: * http://www.youtube.com/vipmagazin * http://www.youtube.com/gamesmag * http://www.youtube.com/LeinwandTV * http://www.youtube.com/WissensMagazin DANKE! :) --- * Aktuelles Kinoprogramm - Neustarts der Woche: http://www.youtube.com/playlist?list=PL1E36AB7080054692 * Kino-Charts: http://www.youtube.com/playlist?list=PLABA5DBBEC7803A56 * Die neuesten Kinotrailer: http://www.youtube.com/playlist?list=PL33EA698DF5D430C7 * Die neuesten Gamestrailer: http://www.youtube.com/playlist?list=PLD341D058DE477717 --- Offizieller deutscher Kino-Trailer zu dem Film "R.E.D.

Filmkritik: "Kickass 2"

Kick-Ass 2 (frei übersetzt: "der zweite Arschtritt") führt die Handlung des genialen ersten Teils konsequent weiter. Der Zauber des Neuen scheint allerdings verflogen; mag sich der Film zwar redlich Mühe geben, er bleibt eben aber nur ein zweiter Teil mit knapp dem halben Unterhaltungswert des ersten.

Die Handlung. 

HitGirl geht zur Schule, Kick-Ass auch. Beide kämpfen sie mit etwas Mitschülern und viel Pubertät. Natürlich gibt es auch noch einen Bösen (der "Motherfucker"), der eigentlich nur von seiner Identitätsfindung nach dem Verlust des Vaters und seinen Komplexen gesteuert scheint.

Stoff für eine grottige Highschool Komödie oder gar eine Fortsetzung, die den ersten Teil kräftig in den Hintern tritt?

 
Das Urteil
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Keines von beiden. Kick-Ass 2 bleibt leider nur ein mittelmässiger zweiter Teil, der die Ideen des ersten aufgreift aber nichts wirklich Neues beisteuert.

Hitgirl wirkt älter und zahmer, Kick-Ass langweiliger und Superbösewicht "Motherfucker" wie ein überzüchteter, mit Langeweile übergossener Pudel im Lackoutfit.

Das alles kann aber durchaus erträglich unterhalten.  Man hat einfach zu viel aus dem ersten Teil kopiert und zwischendurch nervt auch die mäßige Tricktechnik gepaart mit uninteressanter Handlung (die Auto-Fahr-und-Schiess-und-Prügel-Szene beeindruckte nur durch den irrealen Look und weniger durch Spannung).

Während der erste Teil die Schwelle zwischen infantilem Quatsch, genialem Unsinn und einem Hauch Tarantino exakt hielt, ist dieser Teil schon einen Schritt weiter (aber in die falsche Richtung) - man denke nur an die "Dauerbrechszene" in der Schule.

Ich empfehle den Film für Hardcore Fans des ersten Teils. Am besten nach 3 Bier.


 

 

Kick-Ass 2 Trailer German (Chloë Grace Moretz, Jim Carrey, Aaron Taylor-Johnson) Kinostart: 18.07.2013 Abonniere uns!

Filmkritik: "Upside Down"

Upside Down - bekommt von mir einen extra Bonuspunkt für eine wirklich neue Idee. Davon abgesehen kam eine nette Fantasy / Lovestory auf die Leinwand. "Feel-good" Kino. 

Der Film beginnt mit einer Lektion in "alternativer Physik": Zwei Welten leben "kopfüber" nebeneinander. Gegenstände der einen werden nur von der Urpsrungswelt angezogen und umgekehrt.  Die Gesellschaft der "oberen" lebt in Saus und Braus, die der "Unteren" in eher ärmlichen Verhältnissen.

Stellen wir uns "Romeo und Julia" vor, quasi verstrikt in den Gravitationsstrudel dieser Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Genau das leistet dieser Film. 

Teilweise mochte in den Film sehr. Eben an den Stellen, wo einen das Drehbuch mit "Belanglosigkeiten" des Alltags dieser Welten konfrontiert. Liebe im Zeichen unterschiedlicher Schwerkraft hat so ihre Probleme. Mehr im Film! 

An anderen Stellen war ich etwas enttäuscht. Die visuelle Darstellung hätte vor 10 Jahren begeistert, heute erinnert sie an manchen Stellen an "matte painting".

Der Film verpasst die Gelegenheit, die grossartige Metapher der unterschiedlichen Welten auszubauen und reduziert sich auf die Romanze der beiden Hauptdarsteller. 

Am Ende des Films fühlte ich mich gut (wenn auch actionarm) unterhalten. Die alternative Realität erinnerte mich an "The invention of lying".

 

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Filmkritik: "Die Unfassbaren" - "Now you see me!"


Ich fand den Film großartig unterhaltend (beinahe schon "zauberhaft") - wenn auch zwischendurch immer wieder ein paar Ungereimtheiten unmotiviert aus dem Hut des Drehbuches hüpfen. Allerdings zeigt sich diese Show sehr fetzig und kurzweilig, was vieles wieder aufwiegt.

Zur Handlung: Eine Reihe von Magiern wird von einem geheimnisvollen Unbekannten zusammengerufen. Keiner weiß, was er möchte oder wer er ist...

Zeitsprung.

Die bekannten Figuren treten in Las Vegas auf und führen vor Live Publikum ein absolut unmögliches Kunststück vor, das schließlich sogar die Polizei beschäftigt.

Das Spiel beginnt.

Gibt es eine irdische Erklärung für das Ges(ch)ehene?

Der Film erinnert an eine Hochglanz Las Vegas Show. Sympathische Schauspieler und grossartiger Soundtrack überspielen die teilweise löchrige Handlung. Hier gilt wie in jeder Zauberveranstaltung: Nachdenken schmälert den Genuss. Und der Film macht einfach Spaß - so wie er ist (ich kann mich natürlich auch nicht beherrschen und werde aus meinem Buch der Filmfehler rezitieren - in der Spoilerzone - hinterdem Trailer).

Am Ende der Show - oder des Filmes - bleibt ein klein wenig schaler Geschmack nach Nebelkerze in der Luft hängen. Man hätte sich ein Ende mit mehr "Wums" gewünscht.
Hier punktet z.B: "The Prestige" (auch wenn man diesen Film zweimal gucken muss, um die genialen Verzweigungen zu begreifen).

Hintergrundinfos: Isla Fisher spricht in einem Cinema Interview (Link) über den Film. Sehr interessant fand ich, wie die "Wassertankszene" entstand.
 

Now You See Me Trailer German (Morgan Freeman, Woody Harrelson, Jesse Eisenberg) Kinostart: 11.07.2013 Abonniere uns! : http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=moviepilottrailer Alle Infos unter: http://www.moviepilot.de/movies/now-you-see-me Like uns auf Facebook: https://www.facebook.com/trailer.kanal Folge uns auf Pinterest: http://pinterest.com/mptrailer/follow/ Folge uns auf Tumblr: http://www.tumblr.com/follow/moviepilot-trailer Die Unfassbaren Trailer German


/* Spoiler - die Unfassbaren - was ist möglich, was nicht und wo sind die Fehler */

Mich störten die Szenen, die auch im Nachhinein nicht real erklärbar waren.
- wie kommt der Schlüssel in der Verhörszene in die Dose?
- wie konnte "er" am Ende durch die Gitter wandern?
- wie konnte "sie" in einer Seifenblase durch den Saal fliegen?
- der gestohlene Tresor und der Spiegel. Man sieht es kommen. Der Raum hat alle Eigenschaften, die dieser Trick braucht. Niemand geht bis an sein "Ende" -
sonst würde die Sache auffliegen.
- das Ende... zuerst foppen sie gekonnt die Polizisten mit ihren Attrappen. Dann wechseln sie während ihrer Endrede einfach den Ort - quasi
ohne Zeitversatz. Im "realen" Leben funktioniert das nur mit dem "Zwillingstrick".

Daneben gibt es Detail-Punkte, die zumindest möglich waren - aber doch nicht ganz logisch erscheinen:

1. Raubzug: Das Opfer musste merken, dass er "etwas" gefallen ist. 2 Meter Fall spürt man. Dieses Problem könnte man mit Hypnose wegdiskutieren (wie es hier mehrmals gemacht wird).
Der Luftzug, der das Geld mitnahm, kam mir sehr stark vor - wir erinnern uns, dass der nachgebaute Raum direkt unter der Bühne liegt und deshalb auch nicht unbegrenzt Platz für ein Ventilationssystem zur Verfügung stand.
Mich störte, dass der eigentliche Raub mal kurz mit Hypnose erklärt wird. Ich zweifle auch, dass es Papier gibt, dass so vollkommen verbrennt (und ohne dass
ein Zündgerät vor Ort zurückbleibt).

2. Raubzug.
Dieser war möglich, weil die Bande den Auszuraubenden im Flugzeug nach den Dingen gefragt hat, die normalerweise niemand von einem anderen weiß, aber von den meisten Online Plattformen zum Wiederherstellen des Passworts benutzt werden.
Schonmal eine gute Idee, die nicht völlig an den Haaren herbeigezogen scheint.
Man kann unterstellen, dass die geniale Bande vorher die Sicherheitsfragen ausspioniert hat.
Zumindest bei deutschen Banken würde das nicht funktionieren. Sicherheitsfragen gibt es beim Banking Zugang nicht mehrund für jede Transaktion ist eine extra TAN notwendig.
 

Isla Fisher talks about her near-death experience on the set of her upcoming movie, Now You See Me. Report by Andrea Lilly. Subscribe to The Showbiz 411!


 
 
 

Filmkrtik: "Silver Linings Playbook"

Für mich hat dieser Film vollkommen versagt.

Und bevor ich jetzt gelyncht werde ("können Oscars irren?"), lest noch 2 Sätze weiter.

Warum auch immer - aber die Marketing Maschine hat bei mir die Erwartung eines guten irgendwie romatischen aber doch kurzweiligen Kinoerlebnisses (zum Glück wars eine BRay - doch dazu später mehr...) geweckt.

Und aufgrund dieser Vorstellung saßen wir de facto im vollkommen falschen Film. Die ersten 20 Minuten waren erträglich aber nichts besonderes, ausser dass Cooper im Müllsack joggen geht, nachdem er aus der Klappse entlassen wurde und aber immer noch seiner Ex hinterherhimmelt.

Nach 30 Minuten Gähnen habe ich angefangen vorzuspulen und - wie es der Dumme Zufall will - Cooper rennt im Müllsack rum. Naja ich erspare uns jetzt, was beim dritten Kapitelsprung passierte. Es ist wirklich nicht zu fassen: aber kurz darauf rennt Cooper im Müllsack rum.

Ein Film kann so gut sein, wie er will, wenn durch den Trailer falsche Erwartungen geweckt wurden. Für mich war er ein Flop (ich sage nicht, dass er schlecht war - ich habe ihn ja eigentlich gar nicht gesehen)...

Ab 31.05.2013 als DVD und Blu-ray! Hollywoods neues Traumpaar Bradley Cooper und Jennifer Lawrence garantieren zusammen mit 8 Oscar®-Nominierungen großes Kino! Inhalt: Pat Solatano (Bradley Cooper) hat alles verloren: sein Haus, seinen Job und seine Frau.

Filmkritik: "Stand Up Guys"

Al Pacino und Christopher Walken tragen ihren Teil zu der neuen Generation "Rentner Action Helden" bei - mit einem brillanten kleinen Film, der weniger durch Detonationskraft als durch Liebe zum Detail überzeugt.

 
"Val" der Ex Knacki (Al Pacino) und "Doc" (Christopher Walken) zeigen sich hier wahrlich als "saltsames Paar": Als Val nach seiner 28 jährigen Zwangszölibatsphase wegen allzu  männlichen Problemen beim lokalen Freudenhaus nicht zum Zuge kommen kann, rauben die beiden kaltschnäuzig eine Apotheke aus. "Vals" Standfestigkeit scheint wiederhergestellt, doch kurz darauf landet er wegen einer Überdosis Viagra und noch anderen Tabletten im Krankenhaus, wo die beiden die Tochter eines Ex Kumpels treffen. Sie beschließen, ihn aus dem Altenheim zu retten...

Aber alles wird noch verwickelter: "Doc" muss noch eine alte Rechnung begleichen  - und das bringt ihn in einen moralisches Dilemma.

Die beiden Rentner Gauner gefallen in dieser locker ironischen kleinen selbstjutizlastigen Komödie. Hier treffen witzige Dialoge auf großartige Schauspieler. Nothing more to say.

 

 

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