Stromverbrauch und Entlade-Schluss-Spannung von Rauchmeldern...

Wann piepst es bei Euch wieder?

Diese Frag lässt uns buchstäblich nachts nicht schlafen: Wann fängt der Rauchmelder an zu nörgeln, weil ihm der Saft ausgeht?

Drei verschiedene Rauchmelder wurden überprüft (alle mit herkömmlicher 9V Batterie versorgt) und das überraschende Ergebnis war: Bei 7,3V - 7,4V geht die Pieperei los. Und zwar bei allen!

Das überrascht und ärgert zugleich. Aus meiner vorherigen Untersuchung des Energieinhaltes von 9V Primärzellen (Link) geht hervor, dass zwischen 7V und 6V noch einiges an Energie in der Batterie steckt. Im Diagramm unten wurde der Bereich zwischen 7,4V und 7V markiert (die Fläche ist ein Maß für die Energie).

So viel Energie steckt in der 9V Zelle zwischen 7,4 und 7V!

Messungen zum Stromverbrauch

Wer sich für Details interessiert, dem sei das Video am Ende des Blogpostes empfohlen. Da erkläre ich die (sehr grobe) Messung und die anschließende näherungsweise Berechnung.

Ruhestromverbrauch des Rauchmelders

In aller Kürze: Der Ruhestromverbrauch des Rauchmelders beträgt etwa 5uA. Alle 5V stritt eine Stromspitze auf. Diese wurde mit dem Oszi aufgezeichnet und ergab eine Länge von etwa 12ms bei einem Strom von ca. 12mA.

Dieser Strom-Peak geht auf das Pulsen der LED zurück, die für das Messen zuständig ist.

Die Rechnung zeigt, dass die Messung (trotz aller systematischen Fehler) ein plausibles Ergebnis (ca. 1,5 Jahre Laufzeit) liefert.

 

Alles noch ausführlicher im Video:

 

Video: Rauchmelder von innen

 

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